25.11.2016

Biologisches Testverfahren

Im Unterschied zur chemischen Analytik, die nach Einzelstoffen sucht oder Summenparameter bestimmt, werden mit biologischen Testverfahren toxische Wirkungen erfasst. Biologische Testverfahren ermöglichen es, die hemmende oder fördernde Wirkung von Stoffen auf Organismen oder Biozönosen unter definierten Bedingungen festzustellen und zu quantifizieren.

Zweck des biologischen Testverfahrens

Sie dienen der Klärung folgender Punkte:

  • summarische Wirkung der Probe

  • ökotoxikologische Wirkung der Probe auf die aquatische Lebensgemeinschaft

  • Nachweise von bestimmten Stoffen oder speziellen Wirkungen

In Biotests werden Pflanzen und Tiere mit Wasserproben (z.B. Abwasser, Oberflächenwasser etc.) unterschiedlicher Verdünnung in Berührung gebracht. Endpunkt dieser Tests ist im Allgemeinen der Tod (bei Tieren) oder die Wachstumshemmung (insbesondere bei Pflanzen). Die Angabe der Testergebnisse erfolgt als G-Wert (G steht für Giftigkeit). Das ist die kleinste Verdünnungsstufe, bei der ein Effekt laut Testvorschrift gerade noch tolerierbar ist.

Wichtige Testverfahren

Die wichtigsten biologischen Testverfahren sind im Einzelnen:

Algentest – Nachweis der Giftigkeit im Wasser gelöster Stoffe

Beim Algentest wird der zu untersuchende Stoff (oder das zu untersuchende Abwasser) in abgestuften Konzentrationen dem Wasser zugesetzt. Die Wachstumsstörung der Grünalgen wird (als Repräsentant für Primärproduzenten), bezogen auf eine bestimmte Einwirkungszeit oder den erforderlichen Verdünnungsfaktor,…

Autor: WEKA Redaktion

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