25.11.2016

BImSchV, 17.

Die 17. BImSchV ist die Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen und trat in einer Neufassung im Mai 2013 in Kraft.

Verbrennung und Mitverbrennung von Abfällen

Die 17. BImSchV enthält Anforderungen an den Bau und Betrieb von Anlagen, in denen Abfälle verbrannt werden. Die Verordnung richtet sich sowohl an „Verbrennungsanlagen“, wie klassische Müllverbrennungsanlagen, als auch an „Mitverbrennungsanlagen“, wie Zementwerke oder Kraftwerke.

Nicht zuletzt aufgrund intensiver öffentlicher Diskussionen wurden bereits im Jahr 1990 mit der 17. BImSchV sehr anspruchsvolle immissionsschutzrechtliche Standards für die Behandlung von Abfällen in Verbrennungsanlagen festgelegt. Die Anforderungen an Mitverbrennungsanlagen waren jedoch deutlich schwächer. In den letzten Jahren hat die Mitverbrennung von Abfällen in Industrieanlagen immer mehr an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung wird sich mit dem Ausbau der Restabfallbehandlung durch mechanisch-biologische Abfallbehandlung (MBA) fortsetzen, weil die über die MBA ausgeschleuste heizwertreiche Abfallfraktion in der Regel durch Mitverbrennung verwertet werden soll. Darüber hinaus sollen zukünftig größere Mengen Klärschlämme, die bisher durch Ausbringung verwertet wurden, ebenfalls der Mitverbrennung zugeführt werden. Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass die immissionsschutzrechtlichen Anforderungen an Mitverbrennungsanlagen an das strenge Niveau der Anforderungen an Verbrennungsanlagen angeglichen werden …

Autor: WEKA Redaktion

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