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Urnenbestattung

Urne
13.03.2018Rechtsprechung Hauptamt & Kämmerei Friedhofsverwaltung

Nur zweijährige Ruhefrist

Laut Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) ist die Regelung in der Friedhofssatzung der Gemeinde Olching gültig, die für Urnenbestattungen eine Ruhefrist von nur zwei Jahren vorsieht. Die Richter wiesen den Normenkontrollantrag einer Olchinger Bürgerin ab, die einen Verstoß gegen den postmortalen Achtungsanspruch angenommen ... mehr

Urne
10.02.2018Rechtsprechung Hauptamt & Kämmerei Friedhofsverwaltung

Schmerzensgeld vom Totenfürsorgeberechtigen?

Eine Ehefrau, Alleinerbin, ließ die Asche ihres verstorben Ehemannes zunächst in ihrem Familiengrab beisetzen und später entfernen. Die Tochter wollte nun wissen, wo sich die Urne befände. Nach anfänglicher Weigerung teilte die Witwe mit, dass sie eine Flussbestattung in den Niederlanden veranlasst habe. Die Tochter erhob Klage. Sie verlangte ... mehr

Rechtsprechung
01.10.2017Vorschrift/Gesetz Hauptamt & Kämmerei Bestatter

Niedersachsen novelliert Bestattungsgesetz

Nachdem der ehemalige Pfleger Niels H. an den Kliniken Oldenburg und Delmenhorst mehreren Patienten eine lebensgefährliche Dosis eines Herzmittels gespritzt hatte, um sie später zu reanimieren und viele von ihnen gestorben waren, novelliert Niedersachsen nun das Bestattungsgesetz. Um Todesursachen besser aufklären zu können, wird die ... mehr

Urne
14.09.2017Rechtsprechung Hauptamt & Kämmerei Friedhofsverwaltung

Urne umgebettet – Schmerzensgeld?

Eine Witwe hatte die Asche ihres verstorbenen Ehemanns aus dem Familiengrab entnehmen und in den Niederlanden in einem Fluss bestatten lassen. Als die Tochter des Verstorbenen vom Verschwinden der Urne erfuhr, wollte sie von der Witwe den genauen Bestattungsort erfahren und forderte Schmerzensgeld, weil ihre Persönlichkeitsrechte verletzt worden ... mehr

Jurte in der Mongolei
12.09.2017Expertentipp Hauptamt & Kämmerei Bestatter

Weltreise in der Urne

Beruf, Familie, Hausbau … Da bleibt oft keine Zeit mehr für die schon lang ersehnte Reise in ferne Länder. Wenn man dann das Versäumte als Rentner nachholen will, macht oft die Gesundheit nicht mehr mit. Ein findiger Bestatter kam deshalb auf die Idee einer Weltreise-Bestattung und ermöglicht den Reiselustigen wenigstens nach ihrem Tod eine ... mehr

Urne
01.09.2017Rechtsprechung Hauptamt & Kämmerei Friedhofsverwaltung

Wer zu spät kommt, darf nicht mit ins Grab

Eine Frau beantragte, die Urne ihrer Mutter in das Reihengrab ihres vor zehn Jahren und vier Monaten verstorbenen Vaters umzubetten. Weil laut Friedhofssatzung die Gesamtnutzungsdauer des Grabs auf 25 Jahre begrenzt und die Mindestruhezeit für die Asche auf 15 Jahre festgelegt war, lehnte die Gemeinde den Antrag ab. Nach erfolglosem Widerspruch ... mehr

Friedhof
03.07.2017Rechtsprechung Hauptamt & Kämmerei Friedhofsverwaltung

Schutz der Totenruhe über alles?

Eine betagte Rollstuhlfahrerin wollte ihren verstorbenen Ehemann, der vor Jahren in einem Urnengrab auf dem Friedhof bestattet worden war, in eine Grabeskirche umbetten lassen, weil sie an der bisherigen Grabstätte die Totenfürsorge nicht mehr ausüben konnte. Sie stellte einen entsprechenden Antrag. Als der abgelehnt wurde, erhob sie Klage vor ... mehr

Ruheforst
01.02.2017Fachbeitrag Hauptamt & Kämmerei Bestatter

Trend: Ruheforst - ein Friedhof de luxe

Der „Ruheforst Zollerblick“ ist ein besonderer Ort für die letzte Ruhe. Die Stadt Hechingen und die Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern bieten am Fuße der Burg Hohenzollern einen Platz für Urnenbestattungen im Mischwald. Beerdigt werden dürfen alle Menschen, egal wo sie wohnten, welcher Nationalität oder Religionsgemeinschaft sie ... mehr