03.05.2016

Wissensdokumente

Struktur und Sprache von Wissensdokumenten

Unabhängig davon, in welcher Textform Sie das Wissen dokumentieren: Es gibt strukturelle und sprachliche Aspekte, mit denen Sie die Verständlichkeit der Texte verbessern können.

  • Leserorientierung: Führen Sie sich bei der Dokumentation Ihren potenziellen Leser vor Augen: Über welches Vorwissen verfügt er? Welche Erläuterungen benötigt er?

  • Struktur des Textes: Ordnen Sie Ihr Dokument nach psychologischen Gesichtspunkten: Bekanntes vor Unbekanntem, Einfaches vor Kompliziertem, Allgemeines vor Speziellem, Wichtiges vor „Unwichtigem“.

  • Satzstruktur: Verwenden Sie eher kürzere Sätze und vermeiden Sie Schachtelsätze. Benutzen Sie aber nicht ausschließlich kurze Sätze, sondern variieren Sie mit mittellangen Sätzen, sonst wirkt der Text zu monoton und langweilig.

  • Aktiv-/Passivstil: Entscheiden Sie sich bewusst für im Passiv oder im Aktiv formulierte Aussagen: Wenn wichtig ist, wer etwas tut, schreiben Sie im Aktiv, während bei der Beschreibung eines Vorgangs häufig das Passiv sinnvoll ist.

  • Verbalstil: Verwenden Sie Verben und vermeiden Sie wenn möglich Nominalisierungen, da verbal formulierte Aussagen leichter zu verstehen sind.

  • Fachbegriffe: Überlegen Sie, welche Fachbegriffe Sie als gewusst voraussetzen können und welche erklärungsbedürftig sind. Wenn Sie Begriffe erklären, dann ergänzen Sie bei der ersten Verwendung des Begriffs die Erklärung in Klammern. Manchmal empfiehlt sich die Erstellung eines Glossars, die über einen längeren Zeitraum hinweg …

Autor: WEKA Redaktion

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