Fachbeitrag | Beitrag aus „Wissensmanagement“
03.05.2016

Wie Expertenkreise funktionieren

Businessman gazing on top of concrete Maze wall with ladder© BsWei /​ iStock /​ Thinkstock

Warum Expertenkreise einsetzen

Ein Expertenkreis bzw. eine Community of Practice (CoP) ist vor allem dann ein sinnvolles Instrument, wenn Expertenwissen über die Organisation verteilt ist.

Beispiel:Ein Maschinenbauunternehmen ist organisatorisch nach Produktsparten aufgestellt. In jeder dieser Sparten gibt es Experten zum Thema Werkstoffe. Da diese organisatorisch nicht derselben Einheit angehören, gibt es wenig Austausch, z.B. in Abteilungsbesprechungen oder ähnlichen Regelterminen. Hier kann ein Expertenkreis eine Plattform schaffen, sich themenbezogen fachlich über die Bereichs- und Abteilungsgrenzen hinweg auszutauschen.

Weiterentwicklung von informellen Netzwerken hin zu Expertenkreisen

Oft bilden sich unter den Experten in einer Organisation informelle Netzwerke zum Erfahrungsaustausch, d.h. „man kennt sich und trifft sich ab und zu zum gemeinsamen Mittagessen in der Kantine“. Diese Beziehungen sind aber oft nur bilateral und stark abhängig von den persönlichen Beziehungen. Ein Expertenkreis ist gewissermaßen eine Weiterentwicklung eines solchen Netzwerks, indem es dieses Netzwerk als Gemeinschaft versteht und einen Rahmen schafft, der den Austausch in dieser Gemeinschaft unterstützt.

Expertenkreise können aber auch top-down initiiert werden, indem strategische Wissens- und Lernthemen definiert werden und dazu ein solcher Kreis ins Leben gerufen wird. Aber Achtung: Eine Community of Practice ist kein Projektteam oder eine Arbeitsgruppe. Es geht nicht um das Erfüllen eines …

Autor: WEKA Redaktion 

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