Fachbeitrag | Beitrag aus „Wissensmanagement“
03.05.2016

Wie die Wissensprozesse zusammenwirken

© BsWei /​ iStock /​ Thinkstock

Zusammenwirken von Wissensprozessen

Das Zusammenwirken der Wissensprozesse in einer Organisation kann man gut im weitverbreiteten Bausteinmodell nachvollziehen. Ähnlich dem Kreislaufmodell des PDCA-Zyklus bedingen sich die einzelnen Prozessschritte des Wissensmanagements bzw. bauen aufeinander auf. Wie beim PDCA-Zyklus wird jedoch auch hier der Zirkelschluss erreicht, in dem einmal aufgebautes Wissen erneut bewertet werden muss. Mit dem erneuten Festschreiben von Zielen wird der Kreis wieder von Neuem angestoßen.

Abb. 1: Bausteinmodell nach Probst et al. (vgl. Probst, Gilbert et al.: Wissen managen. 4. Auflage, Wiesbaden 2003)

Wissensziele

Zunächst gilt es zu bestimmen, welches Wissen für die Organisation notwendig ist (Wissensziele), und zwar heute als auch – bezugnehmend auf die Unternehmensstrategie und -ziele – in der Zukunft. Die operativen Wissensprozesse richten sich nun auf genau dieses, nämlich das für die Organisation relevante Wissen:

1. Wissen identifizieren

Im Abgleich mit den Wissenszielen stellt sich die Frage, ob dieses als notwendig erkannte Wissen in der Organisation bereits vorhanden ist und, wenn ja, wo, in welcher Form und wie gut verfügbar, oder ob es der Organisation (noch) fehlt. „Wissen identifizieren“ bedeutet also immer auch Wissenslücken zu erkennen.

2. Wissen entwickeln

Dort, wo Wissen fehlt, kann die Organisation sich nun entscheiden, dieses selbst zu entwickeln, also einen eigenen Lernprozess zu durchlaufen, oder …

3. Wissen erwerben

… …

Autor: WEKA Redaktion

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Wissensmanagement“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Wissensmanagement“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Wissensmanagement“ jetzt 30 Minuten live testen!

Produkte und Veranstaltungen

Produktempfehlungen