Fachbeitrag | Beitrag aus „Wissensmanagement“ 03.05.2016

Strategische Ebene: erst priorisieren, dann transferieren

Priorisieren der Wissenstransfer

Es ist unrealistisch, davon auszugehen, dass Sie für alle Mitarbeiter einen umfangreichen Wissenstransfer organisieren können – Sie haben weder die Zeit dazu noch würde es effizient sein. Priorisieren Sie den Wissenstransfer sinnvoll.

Quantitative Analyse durchführen

Stellen Sie zuallererst fest, wo Bedarf für Wissenstransfer besteht. Hierzu führen Sie eine Altersstrukturanalyse durch, sofern noch keine vorliegt. Sie erkennen daraus, wie viele Mitarbeiter z.B. in den nächsten fünf Jahren altersbedingt das Unternehmen verlassen (quantitative Betrachtung).

Qualitative Analyse durchführen

Anschließend bitten Sie die Führungskräfte, ihre Mitarbeiter hinsichtlich eines möglichen Wissenstransfers zu beurteilen. Nutzen Sie hierzu ein Ampelsystem, um deutlich zu machen, welcher Mitarbeiter bei Ausscheiden ein (Wissensverlust-)Risiko für das Unternehmen bedeutet.

Abb. 1: Ampelsystem zum Erkennen von Wissensrisiken

Verwenden Sie dazu die Arbeitshilfe „Risikoerfassung für den Wissenstransfer“.

Als Ergebnis erhalten Sie eine Übersicht über die Mitarbeiter, für die Sie einen Wissenstransfer vorsehen sollten (qualitative Betrachtung).

Regelprozess und Prozesssteuerung

Auf der strategischen Ebene gilt es ferner, den unten beschriebenen Transferprozess als Regelprozess im Personalbereich einzuführen und zu etablieren. Sammeln Sie hierzu über ein Pilotprojekt erste Erfahrungen und entwickeln Sie dabei Ihre spezifischen Arbeitsmaterialien. Der Personalbereich sollte …

Autor: WEKA Redaktion

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