Fachbeitrag | Beitrag aus „Wissensmanagement“
03.05.2016

Reifegradbewertung

© BsWei /​ iStock /​ Thinkstock

Reifegradbewertung im Rahmen der Ist-Analyse

Bestandteil einer Ist-Analyse des bestehenden Umgangs mit Wissen kann auch eine sogenannte Reifegradbewertung sein. Der Reifegrad der Unternehmung ist im Hinblick auf die Auswahl der spezifisch am besten geeigneten Maßnahmen ein wesentlicher Faktor. Bei der Reifegradbewertung werden die bestehenden Wissensmanagement-Aktivitäten und -Prozesse sowohl qualitativ als auch quantitativ bewertet. Ziel der eingeleiteten Maßnahmen ist es dann, einen höheren Reifegrad zu erreichen.

Ein solches Reifegradmodell für Wissensmanagement ist das Knowledge Process Quality Model (KPQM) von Paulzen und Perc, das wie die meisten anderen Modelle auf dem fünfstufigen Prozessmodell zur Reifegradbeurteilung und -verbesserung von Software-Entwicklungsprozessen, SPICE (Software Process Improvement and Capability Determination) oder ISO/IEC 15504-5, beruht.

Das KPQM beschreibt die Entwicklung der Prozessreife auf fünf Stufen:

Abb. 1: Fünfstufiges Prozessmodell

Auf jeder Stufe werden hinsichtlich der Wissensprozesse vier sogenannte Entwicklungspfade betrachtet:

  • Ablauforganisation

  • Mitarbeitereinsatz und Wissensnetzwerke

  • Akzeptanz und Motivation

  • rechnerbasierte Unterstützung

Die Reifegradbewertung ist gut geeignet, die Entwicklung Ihres Wissensmanagements zu begleiten, und auch durch das Anstreben eines höheren Reifegrads zu motivieren. Es kann dabei gut als weitere Dimension in andere Reifegradmodelle integriert werden. Im Gegensatz zur wissensorientierten Prozessanalyse …

Autor: WEKA Redaktion

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