03.05.2016

Tipps zur Erarbeitung der Prozessbeschreibung (Prozess: Interne Audits)

Was beinhaltet diese Prozessbeschreibung?

Interne Audits sind das „Werkzeug“, mit dem wir unsere Praxisorganisation und unsere Prozesse überprüfen. Dabei sind gesetzliche, behördliche und praxiseigene Anforderungen oder die der Geschäftspartner sowie Normforderungen für eine beabsichtigte Zertifizierung zu berücksichtigen. Vielleicht noch wichtiger ist, dass wir unsere Praxis ohne „Scheuklappen“ hinsichtlich unserer Arbeitsweise analysieren und so Möglichkeiten zur Verbesserung erkennen können. Dazu sind folgende Punkte der Gestaltung unseres internen Auditsystems zuzuordnen und zu beschreiben:

  • Vorgehensweise mit folgenden Phasen: Auditplanung, Vorbereitung, Durchführung, Umsetzung und Wirksamkeitskontrolle von Maßnahmen, Dokumentation

  • Festlegen der Verantwortlichkeiten im Audit

  • verwendete Dokumente

  • Erstellen von Aufzeichnungen

  • Berichten von Ergebnissen

  • Festlegen der Kriterien zur Qualifikation der internen Auditoren

Besonders wirksam sind interne Audits dann, wenn sie offen und konstruktiv durchgeführt werden. Dazu bietet es sich an, die Audits im Rahmen und als Teil der internen Praxisbesprechung durchzuführen.

Wichtig

Die Beschreibung des internen Audits ist nunmehr nach der DIN EN ISO 9001:2015 als „dokumentiertes Verfahren“ zwar nicht mehr gefordert, jedoch bestehen nach wie vor Anforderungen der Norm bezüglich der Auditplanung, des Auditprogramms und der Auditergebnisse. Auch im Hinblick auf die Koordinierung der Vielzahl an Personen, die im internen Audit beteiligt …

Autor: Angelika Pindur-Nakamura

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