03.05.2016

Operative Ebene: der konkrete Transferfall

Vorgehensweise standardisieren

Die Vorgehensweise bei einem konkreten Transferfall sollte immer die gleiche sein, egal ob der Mitarbeiter in zwei Jahren oder 14 Tagen ausscheidet.

Vorbereitung

Für das Gelingen eines Wissenstransferprojekts ist die Bereitschaft des ausscheidenden Mitarbeiters (nennen Sie ihn Wissensgeber) eine wichtige Voraussetzung. Sie können dies erreichen, indem Sie Vertrauen schaffen, das methodische Vorgehen erklären, gemeinsam mit ihm und der Führungskraft die Ziele klären und den Zeitplan festlegen.

Neben dem Wissensgeber und seiner Führungskraft sind in dieser Phase möglichst weitere Akteure einzubeziehen:

  • Wissensnehmer (Nachfolger etc.): nachfragen, welches Wissen er gerne bekommen würde

  • Personalabteilung: begleitet üblicherweise den Prozess

  • IT-Abteilung: ansprechen, wenn Dokumente und Verzeichnis verschoben werden müssen

  • Moderator: kann helfen, das relevante Wissen herauszuarbeiten, und einen guten Transfer beeinflussen

    Expertentipp:Sie sollten keinen Mitarbeiter zum Wissenstransfer zwingen. Sie benötigen seine Bereitschaft, da z.B. die Qualität der Transferinhalte nur schwer zu kontrollieren ist. Überlegen Sie, ob für einen erfolgreichen Wissenstransfer eine Bonuszahlung etc. erfolgen kann.

Relevantes Wissen herausarbeiten

Ziel ist die Erstellung eines Transferplans, der die konkreten Wissensinhalte, den Wissensempfänger und die Transfermethode enthält. Er ist der Maßnahmenplan für den Wissenstransfer.

Um einen konkreten Transferplan zu gestalten,…

Autor: WEKA Redaktion

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