Fachbeitrag | Beitrag aus „Wissensmanagement“
03.05.2016

Motivation und Anreiz

© BsWei /​ iStock /​ Thinkstock

Motivieren und Anreize geben für Wissensmanagement

Der Begriff „Motivation“ beschreibt die Gesamtheit der persönlichen Beweggründe (Motive), die zu einer Handlungsbereitschaft führen. Für Wissensmanagement zu motivieren heißt also, den beteiligten Personen ausreichende Beweggründe für das Nutzen von Wissen, das Teilen von Wissen etc. zu geben.

Die Wissenschaft unterscheidet zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation:

Extrinsisch

Intrinsisch

Die Verhaltensweise wird von außen in Gang gesetzt durch Belohnung (inkl. soziale Anerkennung) oder Androhung von Sanktion. Die Handlung wird nicht um ihrer selbst willen, sondern um der Belohnung willen ausgeführt.

Die Ausführung der Handlung ist aus sich selbst heraus die Belohnung.

Die Handlung ist fremdbestimmt.

Die Handlung ist selbstbestimmt.

Ein starker Beweggrund im Sinne einer intrinsischen Motivation ist ein persönlich wahrgenommener Nutzen, vor allem dann, wenn dieser als größer wahrgenommen wird als der zu seiner Erreichung notwendige Aufwand. Intrinsische Motivation ist in der Regel stärker und nachhaltiger als extrinsische.

Nun gibt es im Wissensmanagement etwas, das man das „Wissensmanagement-Motivationsdilemma“ nennen könnte: Bei der Entscheidung zwischen der Handlungsweise „Wissen teilen“ und der Handlungsweise „Wissen zurückhalten“ fällt das kollektiv rationale Gleichgewicht (Aufwand-Nutzen-Relation) nicht mit dem individuell rationalen Gleichgewicht zusammen. Das heißt, aus Sicht des Einzelnen wiegt der Aufwand …

Autor: WEKA Redaktion

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