Fachbeitrag | Beitrag aus „Wissensmanagement“
03.05.2016

Mit einer Landkarte das Unternehmenswissen erfassen und darstellen

© BsWei /​ iStock /​ Thinkstock

Grafische Übersicht über die Wissensgebiete und Zusammenhänge

Eine zentrale Normanforderung besteht darin, die relevanten Wissensinhalte (und -träger), die zur Prozessrealisierung und zur Konformität von Produkten und Dienstleistungen erforderlich sind, zu bestimmen (ISO 9001:2015, Abschnitt 7.1.6). Einer wissensorientierten Bestandsanalyse kommt somit eine zentrale Aufgabe zu. Der erste Schritt hierzu kann die Erstellung einer Wissenslandkarte sein.

Der Begriff „Landkarte“ steht als Metapher für eine grafische Übersicht über Wissensgebiete und deren Zusammenhänge. Dabei kann die Darstellung in der Praxis unterschiedlich ausfallen (z.B. als Landkarte oder Mindmap).

Expertentipp:Nutzen Sie zum Start die Methode Mindmapping (strukturiertes Brainstorming) und arbeiten Sie so die relevanten Wissensbestandteile heraus. Entsprechende IT-Tools stehen auch als Freeware-Version zu Verfügung.

Abb. 1: Exemplarische Wissenslandkarte F&E

Ziele und Nutzen einer Wissenslandkarte

Als Ziele und Nutzen einer solchen grafischen Darstellung der in der Organisation relevanten Wissensgebiete sind folgende zu nennen.

(Wissens) Transparenz in Bezug auf einen Prozess/ein Thema/eine Personen mit bestimmten Kenntnissen und Erfahrungen und dadurch schneller Zugriff, einfaches Finden relevanter Informationen

  • Visualisierte Darstellung von immateriellen Zusammenhängen

  • Implizites Wissen explizit machen

  • Marketingtool zur Darstellung von Kernkompetenzen

Vorgehen zum Erstellen einer Wissenslandkarte

Autor: WEKA Redaktion

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