Fachbeitrag | Beitrag aus „Wissensmanagement“
03.05.2016

Interkulturelles Wissensmanagement

Businessman gazing on top of concrete Maze wall with ladder© BsWei /​ iStock /​ Thinkstock

Einfluss der nationalen und gesellschaftlichen Kultur

Neben der Organisationskultur prägt auch die jeweilige nationale und gesellschaftliche Kultur das Verhalten der Mitarbeiter und beeinflusst damit den Umgang mit Wissen. Hierbei spielen vor allem der Grad an Hierarchisierung und der Grad an Sozialisierung eine Rolle.

Abb. 1: Matrix nationaler und gesellschaftlicher Kulturen hinsichtlich des Hierarchisierungs- und Sozialisierungsgrads (nach Bhagat, Rabi S.; Redia, Ben L.; Harveston, Paula D.; Triandis, Harry C.: Cultural Variations in the Cross-Border Transfer of Organizational Knowledge. In: Academy of Management Review 2002, Vol 27, S. 204–221)

In einer hierarchisch-individualistischen Gesellschaft verstehen sich deren Mitglieder als unabhängig und verschieden, d.h., Hierarchien werden anerkannt. In einer horizontal-individualistischen Gesellschaft verstehen sich deren Mitglieder ebenfalls als unabhängig, dabei aber gleich(wertig); Hierarchien werden weniger anerkannt.

In einer horizontal-kollektivistischen Gesellschaft herrscht Sinn für sozialen Zusammenhalt sowie ein Einsgefühl mit den Mitgliedern der „In-Group“ (alle sind gleich). In einer vertikal-kollektivistischen Gesellschaft streben deren Mitglieder nach Unterstützung durch die „In-Group“ und dienen dieser, akzeptieren dabei aber auch Verschiedenheit und damit die Tatsache, dass ein höherer Rang mit Privilegien verbunden ist.

Nun bedeutet dies nicht, dass Wissensmanagement in einer kollektivistisch geprägten Kultur …

Autor: WEKA Redaktion 

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