06.10.2017

Wesentliche Aspekte für die Gestaltung von Dokumenten

Zuordnung der Dokumente untereinander

Die Zuordnung der Dokumente zueinander ist zu kennzeichnen. Dies ist erforderlich, da sich z.B. Formulare funktional beiordnen bzw. unterordnen lassen.

Verfahrensanweisungen

So lassen sich z.B. Verfahrensanweisungen zu Bauteilprüfungen bezogen auf relevante Sicherheitsaspekte beiordnen. Innerhalb des Prüfverfahrens kann aber dann eine Unterordnung erforderlich sein, wenn die angewandte Norm dies vorschreibt.

Als konkretes Beispiel ist die DIN EN 60309-1 zu nennen. Hier wird z.B. nach der „Stehprüfung auf bedingten Kurzschlussstrom“ eine Spannungsfestigkeitsprüfung gefordert.

Die Verfahrensanweisung zu diesem Prüfverfahren muss dies enthalten. Die Prüfberichte sind wiederum so zu kennzeichnen, dass sie dem zutreffenden Verfahrensschritt und der zutreffenden Verfahrensanweisung eindeutig zuzuordnen sind. Auch dann, wenn die betreffenden Personen, die dies wissen bzw. die Dokumente bearbeitet haben, nicht zur Verfügung stehen.

Die Verfahrensanweisung zur Prüfung der Richtigkeit und Vollständigkeit der Aufschriften kann der Verfahrensanweisung zur Prüfung der Spannungsfestigkeit beigeordnet sein.

Die Prüfungsanweisung zur Haltbarkeit der Aufschriften kann dagegen Bestandteil eines anderen Prüfverfahrens sein, wenn dies an bestimmte Umgebungsbedingungen geknüpft ist bzw. sich aus organisatorischen und wirtschaftlichen Gründen so besser durchführen lässt.

Hier ist im Einzelfall anhand der angewandten Norm zu prüfen, welches Verfahren zulässig …

Autor: WEKA Redaktion

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