Fachbeitrag | Beitrag aus „WEKA Manager CE“
08.06.2016

Risikobeurteilung und Maschinenrichtlinie: Einführung

Allgemeines

Der Anhang I der Maschinenrichtlinie verpflichtet in seiner 3. Vorbemerkung jeden Hersteller, eine Risikobeurteilung vorzunehmen, um alle mit seiner Maschine verbundenen Gefahren zu ermitteln. – Doch mit der bloßen Ermittlung der Gefahren ist es nicht getan.

Der Gesetzgeber fährt fort: „Die Maschine muss dann unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Risikobeurteilung konstruiert und gebaut werden.“ (EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, Anhang I)

Dies setzt voraus, dass das Risiko aller analysierten Gefährdungen möglichst exakt eingeschätzt wird. Erst dann können wirksame Schutzmaßnahmen getroffen und das Gesamtrisiko der Maschine nachvollziehbar bewertet werden.

Um der ebenfalls in der Maschinenrichtlinie geforderten Nachweispflicht diesbezüglich nachzukommen, müssen alle Schritte und Entscheidungen sorgfältig dokumentiert werden. Eine bestimmte Form für die Risikobeurteilung ist nicht zwingend vorgeschrieben. Die Anwendung der EN ISO 12100:2010 hat jedoch den Vorteil, dass diese Norm Konformitätsvermutung auslöst sowie den Nachweis der Sicherheit und Umfang der Restgefahren liefert.

Es ist dem Hersteller überlassen, wie er die Risikobeurteilung durchführt. Er muss bei einem Unfall oder der routinemäßigen Kontrolle einer Aufsichtsbehörde nachweisen können, dass er alle Forderungen der Maschinenrichtlinie erfüllt hat.

Risikobeurteilung im Überblick

Ziel der Risikobeurteilung ist es, eine Maschine für den Benutzer so sicher wie möglich zu machen. Dieses Ziel muss in

Autor: WEKA Redaktion

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