08.11.2016

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Technische Dokumentation 5090

Was spricht gegen eine elektronische Verteilung?

Gegen die inzwischen weit verbreitete Praxis der elektronischen Verbreitung und der druckidentischen PDF-Dateien sprechen gesetzliche Vorgaben. Nach diesen Vorgaben ist sorgfältig auszuwählen, was nach wie vor auf Papier zu verteilen ist.

Juristischer Beistand

Auch wenn es so scheint, als ob die gesetzlichen Vorgaben für das richtige Verteilmedium einen großen Spielraum zulassen würden, so bedarf es im Einzelfall des juristischen Beistands. Nur dieser kann gegebenenfalls klären, ob das ausgewählte Konzept im Streitfall tatsächlich haltbar ist.

Normen, Richtlinien und Zielgruppe prüfen!

In jedem Fall aber ist im Rahmen des Konformitätsbewertungsverfahrens genau zu prüfen, unter welche Richtlinien und Normen das spezifische Produkt fällt und was die Richtlinien und Normen hinsichtlich der Verteilbarkeit über elektronische Medien fordern. Vor allem ist festzustellen, welche Zielgruppe von der externen technischen Dokumentation angesprochen wird. Das zusammen entscheidet letztendlich über die Dokumentationsform und das Verteilmedium.

Gesetzliche und normative Aussagen zu Verteilmedien

Die wesentlichen EG-Richtlinien machen kaum konkrete Angaben zur Verteilung der Dokumente. Es ist lediglich abzuleiten, dass die Anleitungen gleichzeitig mit dem Produkt auszuliefern sind. Die Rechtsprechung der Praxis interpretiert solche Vorgaben aber zumeist in Richtung zwingende Auslieferung einer gedruckten Fassung.

Aus Konformitätsbewertungsverfahren ableiten

Autor: Prof. Dr. -Ing. Ulrich Thiele

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