19.09.2016

LED-Videowände/-walls legal betreiben

Elektromagnetische Verträglichkeit

Videowände/-walls und LED-(Werbe-)Banden sind elektrische Anlagen, die elektromagnetische Aussendungen erzeugen. Unter Umständen kann in einem mehr oder weniger großen Umkreis der Funkverkehr – möglicherweise auch sicherheitsrelevanter Funkdienste – deutlich beeinträchtigt werden: Dies ist unzulässig.

Aufgrund ihrer Beschaffenheit fallen solche Anlagen unter anderem in den Geltungsbereich der europäischen Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (2004/108/EG). Beinhalten diese Anlagen Funkmodule, z. B. zur Übertragung von Signalen, gilt für diese die Richtlinie über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (1999/05/EG) welche auch die Aspekte der Gerätesicherheit und der elektromagnetischen Verträglichkeit abdeckt. Die Richtlinien wurden in Deutschland im Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) und im Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationssendeeinrichtungen (FTEG) umgesetzt. Die Bundesnetzagentur ist für die Ausführung und Umsetzung dieser beiden Gesetze zuständig.

Bei der rechtlichen Einstufung von Videowänden/-walls und LED-(Werbe-)Banden muss unterschieden werden, ob diese Produkte an einem Standort zum permanenten Betrieb aufgebaut werden und somit als „ortsfeste Anlage“ gelten oder ob es sich um bewegliche Anlagen handelt, welche laut EMVG als „Gerät“ eingestuft sind. Dies ist wichtig, da für „bewegliche“ und „ortsfeste“ Anlagen unterschiedliche administrative Anforderungen gemäß dem …

Autor: WEKA Redaktion

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