Fachbeitrag | Beitrag aus „WEKA Manager CE“ 24.02.2016

Konformitätsbewertungsverfahren

Forderungen aus Konformitätserklärung und CE-Kennzeichnung

EG-Konformitätserklärung als Voraussetzung für CE-Kennzeichnung

Mit der EG-Konformitätserklärung bestätigt der Hersteller oder sein in der EU ansässiger Bevollmächtigter, dass ein von ihm im europäischen Binnenmarkt in Verkehr gebrachtes Produkt mit den grundlegenden Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen der anwendbaren europäischen Richtlinien konform ist. Die (formale) EG-Konformitätserklärung ist Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung des Produkts, den „Freihandels-Pass“ für den Warenverkehr in der EU. Die europäischen Marktaufsichtsbehörden dürfen das Inverkehrbringen eines konformen Produkts auf dem europäischen Binnenmarkt nicht behindern.

Die erforderlichen Angaben in den EG-Konformitätserklärungen sind in den für das Produkt zutreffenden EG-Richtlinien vorgegeben. Die Risikobeurteilung und EG-Konformitätserklärung zu erstellen ist Sache des Konstrukteurs oder Entwicklers. Sie gehört zwar eigentlich nicht zu den Aufgaben der Technikredaktion, aber wenn sie in der Anleitung abgedruckt werden soll, dann muss die Redaktion prüfen können, ob der Inhalt richtig und vollständig ist. Weiterhin kann der Technikredakteur in genauer Kenntnis des Produkts und seiner Anwendungen den Konstrukteur oder Entwickler hinsichtlich der Inhalte und Formalien beraten.

Hinweis

Die Inhalte der EG-Konformitätserklärung sind weitestgehend formal festgelegt. Dazu gehört auch eine Liste der angewendeten harmonisierten Normen. In der …

Autor: Dipl.-Ing. Wolfram W. Pichler

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