23.02.2016

Kommentar zur neuen Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU

Es gibt Texte, bei denen man sich fragt: Was kann denn da überhaupt neu sein? Deshalb haben wir diese lange Zusammenstellung so aufbereitet, dass sie sowohl von völligen Neueinsteigern als auch von „alten Hasen“ gelesen und genutzt werden kann. Wir empfehlen gerade dem Personenkreis mit gesundem Halbwissen, diese Texte zumindest einmal querzulesen, denn erst auf den zweiten Blick zeigen sich viele neue Details, die sich verändert haben. Ganz kurz gesagt, beinhaltet diese neue Ausgabe der Niederspannungsrichtlinie nur optimierte Definitionen und eine nicht unbedingt neue Pflicht zur Risikobeurteilung.

In den allermeisten Fällen haben Sie diese Risikobeurteilung mithilfe der angewendeten Normen schon durchgeführt, jetzt wird aber ein umfassenderer Ansatz gefordert.

Harmonisierte Normen und Risikobeurteilung

Um es noch einmal deutlich zu sagen: Den Nachweis der Einhaltung der Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU führt man derzeit durch harmonisierte Normen – ohne solche Normen ist das nicht möglich. Entsprechend wichtig ist das Finden und Anwenden solcher Normen. Und um eine wesentliche Neuerung vorwegzunehmen: Falls diese Norm irgendwie „dünn“ ist, also nicht alle denkbaren Gefährdungen abdeckt, ist mithilfe einer Risikobeurteilung nachzuweisen, dass das Produkt sicher ist.

Inhaltlich sind die Bestimmungen der Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG seit 40 Jahren zu berücksichtigen. Sie haben entscheidend zur Förderung des europäischen Binnenmarkts für elektrische Betriebsmittel …

Autor: Jo Horstkotte

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