Fachbeitrag | Beitrag aus „WEKA Manager CE“
16.09.2016

Existenz und Einhaltung von Normen (nach der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG)

Wird/wurde das Produkt vollständig nach harmonisierten Normen entwickelt und gebaut?

Allgemeines

Die in der EU-Maschinenrichtlinie definierten Sicherheitsanforderungen sollen durch harmonisierte Normen konkretisiert werden. – Allein für die Maschinenrichtlinie sind derzeit mehrere Hundert Normen in Arbeit.

Die Europäische Kommission unterteilt die harmonisierten Normen in die Kategorien A-, B- und C-Normen:

A-Normen

A-Normen sind Grundnormen, die für alle Maschinen gelten. Beispiel: EN ISO 12100, Teil 1 und 2 „Sicherheit von Maschinen“.

B-Normen

B-Normen sind Sicherheitsgruppennormen, die einen Sicherheitsaspekt oder eine Art von sicherheitsbedingten Einrichtungen abdecken, die für eine Reihe von Maschinen, Geräten und Anlagen verwendet werden können:

  • B1-Normen beziehen sich auf spezielle Sicherheitsaspekte, z.B. Sicherheitsabstände, Oberflächentemperaturen, Lärm.

  • B2-Normen beziehen sich auf sicherheitsbedingte Einrichtungen wie beispielsweise Zweihandschaltungen, Verriegelungen, Kontaktmatten, trennende Schutzeinrichtungen.

C-Normen

C-Normen sind Maschinensicherheitsnormen, die detaillierte Sicherheitsanforderungen für eine bestimmte Maschine oder Gruppe von Maschinen enthalten.

Hinweis

Wenn ein Produkt nach harmonisierten Normen hergestellt wurde, gehen die Mitgliedstaaten automatisch davon aus, dass es den betreffenden grundlegenden Anforderungen genügt, siehe Maschinenrichtlinie Artikel 5 Abs. 2.

siehe auch

  • Allgemeine Informationen zu harmonisierten Normen

  • Fehlende …

Autor: WEKA Redaktion

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