Fachbeitrag | Beitrag aus „Niederspannungsrichtlinie“
25.04.2016

Europäische Sicherheitsnormen (EN)

Verknüpfung mit den Produktrichtlinien

In der EU-Richtlinie nach Art. 100a EG-Vertrag sind nur grundlegende Anforderungen enthalten. Normungsgremien werden beauftragt, unter Berücksichtigung des Stands der Technik, technische Spezifikationen zu erarbeiten. Diese weitere Konkretisierung wird benötigt, um Produkte herstellen zu können, die den in den Richtlinien festgelegten grundlegenden Anforderungen entsprechen.

Wegen der Vielschichtigkeit und Größe des Normungsprogramms für die Personen-, Maschinen- und Anlagensicherheit hat sich die EG auf eine zugeschnittene Normenhierarchie geeinigt.

Unterschieden wird dabei in Form einer dreigeteilten hierarchischen Struktur zwischen harmonisierten Typ-A-, Typ-B- (B1, B2) und Typ-C-Normen, wobei die Aufteilung der Normstruktur als Anwendungsangebot für den Hersteller/Importeur und den nachgeschalteten C-Normensetzer zu verstehen ist.

Typ-A-Normen

Typ-A-Normen (Sicherheitsgrundnormen) enthalten Grundbegriffe, Gestaltungsleitsätze, Verfahrensmechanismen und allgemeine Aspekte, die für alle Maschinen, Geräte und Anlagen gelten.

Typ-B-Normen

Typ-B-Normen (Sicherheitsgruppennormen) behandeln einen Sicherheitsaspekt oder eine Zusammenfassung von sicherheitsbedingten Einrichtungen und Grenzwerte, die für eine ganze Reihe von Maschinen, Geräten und Anlagen (Gerätegruppen) verwendet werden können.

  • Typ-B1-Normen beziehen sich auf spezielle Sicherheitsaspekte (z.B. Sicherheitsabstände, Oberflächentemperaturen, Lärm).

  • Typ-B2-Normen beziehen sich …

Autor: Dipl.-Ing. Harald Probst

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