08.02.2017

EMV-Programmplan Anlagen

Elektromagnetische Verträglichkeit

Phasenvorlauf

Anlagen, die aus Apparaten, Systemen oder Bauteilen gemäß § 3 Nr. 3 EMVG zusammengesetzt sind, benötigen keine CE-Kennzeichnung. Es muss keine EG-Konformitätserklärung ausgestellt werden, aber es müssen die EMV-Schutzanforderungen erfüllt werden, da Anlagen als Betriebsmittel unter die Regelung des § 4 Abs. 1 und 2 EMVG fallen.

Technische Unterlage

Der Betreiber ist gemäß § 12 Abs. 1 EMVG verantwortlich, dass die Anlage nach dem Stand der Technik installiert wurde. Dies muss in einer technischen Unterlage dokumentiert sein:

„Ortsfeste Anlagen müssen so betrieben und gewartet werden, dass sie mit den grundlegenden Anforderungen nach § 4 Abs. 1 und 2 Satz 1 übereinstimmen. Dafür ist der Betreiber verantwortlich. Er hat die Dokumentation nach § 4 Abs. 2 Satz 2 für Kontrollen der Bundesnetzagentur zur Einsicht bereitzuhalten, solange die ortsfeste Anlage in Betrieb ist. Die Dokumentation muss dem aktuellen technischen Zustand der Anlage entsprechen.“

EMV-Analyse

Das Problematische an dem letztgenannten Punkt ist, dass kein Nachweis (z.B. mittels einer Messung) erbracht werden muss, dass die EMV-Schutzanforderungen tatsächlich erfüllt werden. Eine Anlage kann aus einzelnen CE-gekennzeichneten Geräten bestehen. In der Praxis ist die Formel CE + CE = CE allerdings nicht immer erfüllt, sodass hier entsprechend professional vorgegangen und eine EMV-Analyse durchgeführt werden sollte.

Sonderregelung

Es gibt auch den Fall, dass eigens für die Anlage hergestellte Geräte …

Autor: Michael Loerzer

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