01.12.2017

EMV-Aspekte bei Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten

Elektromagnetische Verträglichkeit

EMV-Prüfungen von Einsatzfahrzeugen

Der prinzipielle messtechnische Aufbau von EMV-Prüfungen von Einsatzfahrzeugen unterscheidet sich nicht von konventionellen EMV-Untersuchungen von Fahrzeugen.

Abb. 1: Beispielhafter Aufbau einer EMV-Emissionsmessung bei einem Einsatzfahrzeug der Polizei mittels Bi-Log-Antenne in der Absorberhalle (Quelle: SWR)

In Abbildung 1 ist der beispielhafte Aufbau einer EMV-Emissionsmessung bei einem Einsatzfahrzeug der Polizei mittels Bi-Log-Antenne in der Absorberhalle dargestellt. Einen Unterschied stellen dabei aber die einzuhaltenden Normen bzw. Anweisungen dar. Zu erwähnen sind die technischen Richtlinien der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) die vom Unterausschuss „Führungs- und Einsatzmittel“ (UA FEM) des Arbeitskreises II „Innere Sicherheit“ der Arbeitsgemeinschaft der Innenministerien der Länder und vom Ausschuss für Informations- und Kommunikationswesen (AIuK) des Arbeitskreises V „Feuerwehrangelegenheiten, Rettungswesen, Katastrophenschutz, Zivilverteidigung“ der Arbeitsgemeinschaft der Innenministerien der Länder herausgegeben werden.

Nachfolgend sind die wesentlichen EMV-Prüfungen bei Einsatzfahrzeugen aufgeführt:

  • Hochfrequenz-Störfelder nach ISO 11452:

    Grundnorm: 2004/104/EG, Anhang I und VI, ISO 11452-1

    Bandbreite: 20–2.000 MHz, 30 V/m, ISO-Modus: Peak-Detektion, nur vertikale Polarisation

    Modulation: 20–800 MHz: AM 1 kHz/80 %, 800–2000 MHz: PM 577 us/4.600 us

    zwei Prüfzustände: 50 km/h und Bremszyklus

  • Funkstörspannung …

Autor: Florian Krug

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