01.12.2017

Elektromagnetische Abschirmung mit leitfähigen Kunststoffen – Einführung

Elektromagnetische Verträglichkeit

Elektromagnetische Abschirmung mit leitfähigen Kunststoffen

Allein Büro- und Kommunikationselektronik bieten zahllose Beispiele dafür, dass in wichtigen Anwendungsfeldern der Elektrotechnik die Werkstoffklasse der Kunststoffe eine sehr bedeutende Rolle spielt. Das gilt für Gehäuse ebenso wie für Teile im Inneren der Gehäuse. Die Gründe hierfür sind einerseits technisch-wirtschaftliche – z.B. Gewichtsersparnis (bei Werten der Dichte um 1 g/cm3) – oder rationelle Massenfertigung (beim Spritzgießen im Sekunden- bis Minutentakt fertige Teile inklusive aller Befestigungselemente und Schnappverbindungen).

Kunststoffgehäuse haben technische, wirtschaftliche und ästhetische Vorzüge

Wichtig sind andererseits auch ästhetische Gründe, denn der Einsatz von Kunststoffen, v.a. im Spritzguss, bietet dem Industrie-Designer große Freiheit der Gestaltung. Der Blick in einen Telefonladen überzeugt von der Alltäglichkeit von Freiformflächen unter elektronischen Geräten.

Welches sind nun die elektromagnetischen Eigenschaften von Kunststoffen im Vergleich zu denen herkömmlicher metallischer Werkstoffe?

Polymere leiten in der Regel nicht

Kunststoffe sind Polymerwerkstoffe und enthalten damit zunächst einmal organische Polymermoleküle. Das sind lange Molekülketten, deren Glieder aus einer oder wenigen Sorten Atomgruppen (Monomere) bestehen, die sich sehr oft wiederholen. Die Gruppen enthalten in der Regel Kohlenstoff (C), dazu andere Atome (z.B. Wasserstoff (H), Sauerstoff (O), Chlor (C1), Fluor (F),…

Autor: Ulrich Leute

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Elektromagnetische Verträglichkeit“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Elektromagnetische Verträglichkeit“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Elektromagnetische Verträglichkeit“ jetzt 30 Minuten live testen!