Fachbeitrag | Beitrag aus „Niederspannungsrichtlinie“ 20.02.2016

Einführung in die Niederspannungsrichtlinie

Der Weg der Niederspannungsrichtlinie (engl. LVD)

Die seit 1973 bestehende Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG und die ergänzende Richtlinie 93/68/EWG, die die CE-Kennzeichnung für Produkte nach der Niederspannungsrichtlinie regelte, wurden mit Wirkung vom 16.01.2007 durch eine „kodifizierte“ Fassung der Richtlinie ersetzt: die Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG (EU-Amtsblatt Nr. L 374 vom 27.12.2006). Gleichzeitig trat die Richtlinie 73/23/EWG außer Kraft.

Im Jahr 2014 wurde die nun aktuelle Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU veröffentlicht (EU-Amtsblatt Nr. L 96 vom 29.03.2014) und festgelegt, dass die Übergangszeit für die Richtlinie 2006/95/EG zum 20.04.2016 endet.

(Anmerkung des Verfassers: Da an der Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG im Rahmen der Arbeiten am New Legislative Framework eine ganze Reihe von Anpassungen durchgeführt werden mussten, hatten das Europäische Parlament und der Europäischen Rat die Veröffentlichung einer Neufassung beschlossen – das ist mit der Richtlinie 2014/35/EU geschehen.)

Allgemeine Hinweise

Die Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG und die ergänzende Richtlinie 93/68/EWG wurden gemäß § 100a der Römischen Verträge betreffend die Harmonisierung von Rechtsvorschriften zur Vermeidung von Handelshemmnissen in der EG zunächst mit der Ersten Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz (1. GSGV) und endgültig mit der Ersten Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (1. GPSGV) als nationale Rechtsvorschriften übernommen. Die Niederspannungsrichtlinie …

Autor: Dipl.-Ing. Rudolf Hauke

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