09.11.2016

Bildbearbeitungssoftware in der Technischen Dokumentation

Technische Dokumentation 5090

Bildbearbeitung

Das muss ein Bildbearbeitungsprogramm können

Nahezu jedes Foto muss nachbearbeitet werden, bevor es in die Anleitung kommt. Im einfachsten Fall reicht es aus, den passenden Ausschnitt zu wählen und die Helligkeit anzupassen. Ein Bildbearbeitungsprogramm ist unverzichtbares Handwerkzeug eines Technik-Redakteurs. Oft steht Adobes Photoshop auf Platz eins der Bildbearbeitungssoftwares.

Doch es muss nicht immer ein Koloss wie Photoshop sein. Denn auch wenn andere (teils kostenlose) Programme vielleicht für professionelle Fotografen vom Funktionsumfang her nicht ausreichend sein mögen, so halten sie den Anforderungen in der technischen Dokumentation durchaus stand.

Klassische Funktionen, die der Technik-Redakteur einem Bildbearbeitungsprogramm abverlangt, sind:

  • Bild importieren und Farbraum wählen
  • perspektivisch entzerren, falls erforderlich
  • Bildausschnitt festlegen
  • Tonwerte korrigieren, soweit technisch ohne Qualitätsverluste möglich
  • Retusche
  • Montage, Freistellung, Hintergrund ersetzen, falls notwendig
  • Details hervorheben (Unterstützen der visuellen Wahrnehmung des Betrachters)
  • Endgröße bestimmen (je nach Ausgabemedium)
  • Bildschärfe und Sättigung erhöhen
  • Dateiformat definieren (für Weiterverarbeitung und Archivierung)
  • Farbraum an Ausgabe anpassen

Gegebenenfalls sind Bauteilnummern und Positionslinien einzufügen, was aber in einem Vektorprogramm in höherer Qualität gelingt und somit in der nächsten Verarbeitungsstufe außerhalb des Bildverarbeitungsprogramms erfolgen …

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