01.12.2017

Besondere EMV-Anforderungen im Bereich von kritischer Infrastruktur

Elektromagnetische Verträglichkeit

Organisationen und Einrichtungen

Energie – Elektrizität

Die besonderen EMV-Anforderungen im Bereich von kritischer Energie-Infrastruktur sollen anhand des Beispiels Reaktorsicherheit bei Kernkraftwerken diskutiert werden.

In atomrechtlichen Verfahren ist gemäß Atomgesetz (AtG) immer die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderliche Vorsorge gegen Schäden durch die Errichtung und den Betrieb einer kerntechnischen Anlage zu treffen. Dies impliziert, dass alle technischen und organisatorischen Maßnahmen hinsichtlich EMV vorzusehen sind, um die aus sicherheitstechnischer Sicht erforderliche Störfestigkeit und Begrenzung der Störaussendung für die elektrischen und leittechnischen Einrichtungen des Sicherheitssystems und der anderen Systeme mit sicherheitstechnischer Bedeutung zu gewährleisten.

Dieser allgemeine und umfassende Ansatz bedingt, dass auch das umfangreiche Wissen, das gerade mit der Einführung und Umsetzung des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) akkumuliert wurde, in den atomrechtlichen Verfahren (insbesondere in den Typ- und Eignungsprüfungen) durch die Anwendung des konventionellen EMV-Normenwerks (IEC, CENELEC, CISPR, DKE) genutzt werden muss.

Für die elektrischen Einrichtungen des Sicherheitssystems und der anderen Systeme mit sicherheitstechnischer Bedeutung in kerntechnischen Einrichtungen stellen die Normen DIN IEC 60780 und DIN IEC 61513 System- und Qualifizierungsanforderungen, die die Auslegung und Qualifizierung …

Autor: Florian Krug

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