17.11.2016

Änderungsdienst

Technische Dokumentation 5090

Oft herrscht Unklarheit darüber, ob Änderungen an einer Dokumentation zu dokumentieren sind und ob es dem Gutdünken des Redakteurs überlassen bleibt, was genau zu ändern ist. In der Praxis ist der Änderungsdienst in der Tat selten gut durchorganisiert, häufig jedenfalls nicht in der Tiefe und Tradition, in der Konstruktionszeichnungen dokumentiert geändert werden.

Woher kommen die Änderungen?

Änderungen im Erstellungsprozess

Änderungen aus zuliefernden Abteilungen

Hier geht es vornehmlich um Änderungswünsche von Entwickler- und Konstrukteurseite oder vonseiten der Außendienstmitarbeiter im Service. Es ist notwendig, diese sauber zu dokumentieren, z.B. wer sie warum veranlasst hat und ob sie vollumfänglich von der technischen Redaktion umgesetzt wurden.

Rechtlich hat das Protokollieren im Innenverhältnis verschiedener an der Dokumentation beteiligter Abteilungen eine durchaus hohe Bedeutung: Im Schadensfall muss nachgewiesen werden, ob und wer möglicherweise persönlich haftbar zu machen ist, wenn Änderungen nicht oder unvollkommen ausgeführt wurden und dies ursächlich für den Schaden war.

Redaktionsinterne Änderungen

Änderungen kommen hier auch vor als Folge von Änderungen am Dokumentationskonzept, z.B. andere Sprachenverteilung, andere Seitenformate, andere Verteilmedien oder auch eine veränderte Dokumentgliederung oder das Berücksichtigen neuer Normen.

Aus rechtlicher Sicht sind diese Änderungen als solche nur so weit zu dokumentieren, als der Dokumentationsprozess reibungsfrei …

Autor: Prof. Dr. -Ing. Ulrich Thiele (Selbstständiger Technikautor, Dozent an der Fachhochschule Gießen.)

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