Pressemitteilung
12.04.2011

Hautnah Elektrotechnik, Vorschriften und Gespräche auf der Sommertagung Elektrosicherheit von WEKA MEDIA

Elektrofachkräfte erhalten auch in diesem Jahr auf der „Fachtagung Elektrosicherheit 2011“ wertvolle Informationen zu aktuellen Fragen rund um das Thema Sicherheit elektrischer Anlagen. Die vom Fachverlag WEKA MEDIA veranstaltete Sommertagung findet am 29./30. Juni 2011 in München statt und auch diesmal führt Holger Bluhm, VdS-anerkannter Sachverständiger zum Prüfen elektrischer Anlagen, kompetent durch das umfangreiche Programm.

Den Auftakt der Veranstaltung macht Georg Jaanineh, Geschäftsführer der GELTEC, mit einem praxisbezogenen Vortrag zur Prüfung ortsveränderlicher Arbeitsmittel nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Das regelmäßige Prüfen ortsveränderlicher elektrischer Geräte ist eine wesentliche Voraussetzung für die Arbeitssicherheit in Unternehmen und die Elektrofachkraft trägt zumeist die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen. Der Referent zeigt auf, wie eine rechtssicher organisierte und durchgeführte Prüfung aussehen soll, welche die notwendig durchzuführenden Messungen sind und welche Besonderheiten bei speziellen Prüflingen bestehen. Schließlich nimmt er sich der häufig auftretenden Praxisprobleme an und bespricht die typischen Messfehler bei der Durchführung von Prüfungen. Auch Prüfbeispiele in der praktischen Anwendung sind Inhalt seines Vortrages.
Der betriebliche Arbeitsschutz hat sich seit der Betriebssicherheitsverordnung deutlich verändert – auch bei den Elektrotechnikern. Wie sieht es mit der Elektrofachkraft als befähigte Person nach BetrSichV aus? Stefan Euler, BDSH-geprüfter Sachverständiger zum prüfen Elektrischer Arbeitsmittel, nimmt sich des Themas an und gibt Definitionen der Begrifflichkeiten, wie „Elektrofachkraft“, „befähigte Person“ und „Prüfteam“. Dabei klärt er auch, ob die elektrotechnisch unterwiesene Person eine befähigte Person nach TBBS 1203 ist und bespricht wichtige Aussagen der DGUV-I 5190.
Die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG hat auch Auswirkungen auf elektrische Anlagen. Die Teilnehmer erhalten von Jörg Belzer, SETON Lederfabrik GmbH, einen Erfahrungsbericht mit Informationen zur den wichtigsten Neuerungen.
Typische Schadensfälle und –szenarien bespricht der Tagungsleiter Holger Bluhm in seinem Vortrag zum Thema „Schadensrisiko: elektrische Anlage“, den er mit Beispielen und Bildern aus der Praxis untermauert. Dabei erfahren die Teilnehmer auch, welche Folgen die Unterlassung von Betreiberverantwortlichkeiten auf die Schadensregulierung hat und wie eine Risikominimierung aus Sicht der Feuerversicherung aussieht.
Schließlich referiert Friedemann Birkholz, BDSH-geprüfter Sachverständiger Photovoltaik, über typische Mängel bei der Planung und Errichtung von Photovoltaikanlagen. Er befasst sich mit der Anlagenüberwachung, regelmäßige Prüfungen und Dokumentation der Gesamtanlage und klärt, ob es Nachweise der Funktionstüchtigkeit durch Prüfprotokolle gibt.
Die WEKA-Fachtagung wird vom Verband Deutscher Sicherheitsingenieure e.V. als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Die Teilnehmer erhalten für die Teilnahme drei VDSI-Punkte.

Orte, Termine und Teilnehmergebühren:
Die Fachtagung findet am 29./30. Juni 2011 in München statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 790,- Euro zzgl. MwSt. pro Person. Weitere Informationen auch unter https://www.weka-akademie.de/Sommertagung-Elektrosicherheit-2016.html