Pressemitteilung
14.04.2009

Fit für das neue GHS durch den Praxistag Gefahrstoffe 2009 von WEKA MEDIA

Um die Gefahren für die Umwelt und die menschliche Gesundheit zu reduzieren, haben zuständige Gremien der UN und der OECD das „Globally Harmonized System“ (GHS) erarbeitet. Es vereinheitlicht erstmalig weltweit die Einstufung von Chemikalien und deren Kennzeichnung auf Verpackungen und in Sicherheitsdatenblättern. Im Rahmen des Praxistags Gefahrstoffe 2009 von WEKA MEDIA am 13. Mai 2009 in Karlsruhe zeigen namhafte Experten auf, mit welchen wesentlichen Neuerungen und Änderungen in der betrieblichen Praxis im täglichen Umgang mit Gefahrstoffen durch die Einführung der harmonisierten Einstufung und Kennzeichnung nach GHS zu rechnen ist.

„Die Einführung von GHS bringt über 200 geänderte Vorschriften und Symbole mit sich. Sämtliche Gefahrstoffe und gefährliche Gemische (Zubereitungen) werden neu eingestuft und gekennzeichnet“, so Steffen Marzak, Produktmanager für Gefahrstoffe bei WEKA MEDIA. „Dies bedeutet eine Menge Arbeit für Gefahrstoffbeauftragte und beauftrage Personen, denn sie müssen sich nicht nur mit der neuen Einstufung und den neuen Kennzeichnungselementen vertraut machen sondern auch sämtliche Sicherheitsdatenblätter anpassen und Mitarbeiter neu schulen. Der Praxistag bietet viele praktische Beispiele, die die Teilnehmer bei diesen Herausforderungen unterstützen werden“.
Die Leitung des Praxistages übernimmt Prof. Dr. Herbert F. Bender, der seit über 20 Jahren für die BASF tätig ist und dort die Einheit „Gefahrstoffmanagement“ verantwortet. Er eröffnet die Tagung mit einer Einführung in das GHS und gibt einen Überblick über Aufbau und Struktur der GHS-Verordnung, deren Historie und Besonderheiten.
Dr. Cordula Wilrich von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) und Helmut Fleig nehmen sich des Themas Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Mischungen an. Sie klären Gesundheitsgefahren (Toxizität, CMR-Eigenschaften, Sensibilisierung usw.) sowie physikalisch-chemische Eigenschaften (explosiv, selbstzersetzlich, brennbar, entzündbar usw.).
Welche Inhalte das Kennzeichnungsetikett und das Sicherheitsdatenblatt enthalten müssen, welche Besonderheiten die verantwortlichen Personen dabei zu beachten haben und welche Termine einzuhalten sind bespricht Karin Merkl von EQ/EHS-Product Information, Merck KGaA.
Anhand von Praxisbeispielen erläutert Dr. Franz Nüßlein, BrüggemannChemical, die Änderungen der Betriebsanweisungen und die neuen Anforderungen an Unterweisungen. Die Teilnehmer bekommen dabei konkrete Hilfestellungen für die Umsetzung in die Praxis.
Welche Auswirkungen das GHS auf das Gefahrstoffrecht hat, erfahren die Teilnehmer von Dr. Heinz-Günter Schäfer vom Verband der chemischen Industrie (VCI). Die Auswirkungen auf das Umweltrecht (Störfallrecht, TA Luft, WHG) klärt Dr. Ursula Gerigk von ThyssenKrupp Steel AG.

Orte, Termine und Teilnehmergebühren:
Der Praxistag Gefahrstoffe findet am 13. Mai 2009 im Best Western Queens Hotel in Karlsruhe statt. Er kostet 590,- EURO zzgl. MwSt. Weitere Informationen unter www.weka-akademie.de.