Pressemitteilung
27.01.2009

Die aktuellen Entwicklungen im Gefahrguttransportrecht auf der Fachtagung Gefahrguttransport 2009

Die Fachtagung Gefahrguttransport von WEKA MEDIA, die am 21./22. April 2009 in Frankfurt am Main stattfindet, informiert praxisnah über aktuelle Änderungen und Entwicklungen im Gefahrguttransportrecht und bietet den Teilnehmern die Gelegenheit, den Industriepark Höchst zu besichtigen. Im Vordergrund der Veranstaltung steht zudem der Erfahrungsaustausch mit Kollegen und Referenten.

Zentrale Themen der Fachtagung sind die Änderungen für 2009 der Gefahrgutvorschriften für die Straße und die Schiene (ADR/RID 2009). Jürgen Werny vom Ingenieurbüro Werny, gibt den Teilnehmern nicht nur einen Überblick über die Änderungen von ADR und RID und den Stand der nationalen Umsetzung durch GGVSE und RSE, er vermittelt zudem praxisbezogen, wo sich die Problembereiche bei der Umsetzung befinden.
Über die Änderungen der Vorschriften für den Transport gefährlicher Güter in der Luft (IATA 2009) sowie deren Auswirkungen in der Praxis referiert Horst Werner, Fraport Flughafen Frankfurt. Dabei geht er auch auf den Stand der Umsetzung der Restrukturierung der Verpackungsvorschriften durch ICAO ein. Außerdem bespricht er ausführlich die verkehrsträgerspezifischen Besonderheiten beim Transport von Lithiumbatterien im Luftverkehr.
Einen Überblick über die zum 01.01.2010 anstehenden Änderungen der Gefahrgutvorschriften für die See (IMDG 2010) gibt Roland Gildemeister von der Wasserschutzpolizei Hamburg. Die Teilnehmer erfahren, welche Auswirkungen die neue Klassifizierung von Meeresschadstoffen hat und wie die Praxis in den Häfen konkret aussieht.
Einen informativen Blick in die Zukunft wirft Jochen Conrad von der OTIF hinsichtlich der für 2011 geplanten Vorschriftenentwicklung für den Transport gefährlicher Güter auf Straße und Schiene.
Stephan Feichtner von Safetytraining Plus nimmt sich des Themas Freistellungen und Kleinmengentransporte an, dabei stellt er einen verkehrsträgerübergreifenden Vergleich an. Einer neuen Regelung zu Folge gelten die Excepted Quantities nun bei allen Verkehrsträgern. Der Referent klärt die praktische Bedeutung der Neuregelung über begrenzte Mengen und bespricht weitere Freistellungen.
Rechtsanwalt Leo Bock erläutert in seinem Vortrag den Ablauf eines Bußgeldverfahrens anhand eines gefahrgutrechtlichen Verstoßes. Er berichtet aus der Praxis, erklärt den Teilnehmern den Ablauf eines Verfahrens und informiert diese über ihre prozessualen Rechte, Pflichten und Möglichkeiten als Betroffene oder Zeugen.
Aktuelles zum Chemikalienrecht bzw. den Sachstand bei der Implementierung des Globally Harmonized System (GHS) bespricht Dr. Michael Rannenberg, Universität Stuttgart. Die Teilnehmer erfahren zudem die Folgen des erweiterten Sicherheitsdatenblattes nach REACH für die Praxis.
Eine Besichtigung des Industrieparks Höchst rundet das Programm der zweitägigen Fachtagung ab. Die Teilnehmer bekommen dabei die Gelegenheit, hinter die Kulissen der TUIS-Werkfeuerwehr zu schauen.
Die Themen „Gefahrgut und Gefahrstoffe“ sowie „Haftung bei der Beförderung gefährlicher Güter“ können die Teilnehmer optional im Rahmen von Seminaren, die am Tag nach der Fachtagung angeboten werden, vertiefen.

Orte, Termine und Teilnehmergebühren:
Die zweitägige Fachtagung findet am 21./22. April 2009 in Frankfurt/Main statt und kostet 690,- Euro zzgl. MwSt. pro Person. Optional dazubuchbar ist ein Seminar am 3. Tag, dann kostet die Veranstaltung 990,- Euro zzgl. MwSt. pro Person. Weitere Informationen unter www.weka-akademie.de/gefahrguttransport.