Pressemitteilung
14.12.2010

Der Dialog für die erfolgreiche kommunale Zukunft im Visier des 2. Bürgermeisterkongresses

Am 14. und 15. März 2011 findet auf der historischen Festung Marienberg in Würzburg der 2. Bürgermeisterkongress des Veranstalters WEKA MEDIA statt. Dieser beschreitet bei der Konzeptionierung des Kongresses neue innovative Wege. Ein Interview mit dem Leiter der WEKA-Akademie Markus Hillmeier.

Wie ist die Idee zur neukonzeptionellen Weiterentwicklung des Bürgermeisterkongresses entstanden?
Die Erfahrungswerte, die wir anlässlich des 1. Bürgermeisterkongresses sammeln konnten, sowie viele Gespräche mit Bürgermeistern haben zu dieser Idee geführt. Wir stellen den Anspruch, unsere Veranstaltungen zielgruppengerecht zu entwickeln und weiterzuentwickeln, d.h. wir möchten genau die Bedürfnisse stillen, die die Teilnehmer, in diesem Fall die haupt- und ehrenamtlichen Bürgermeister, haben. Der moderne Bürgermeister sieht sich mit schwierigen Aufgaben konfrontiert für die eine Vielzahl von Fähigkeiten und Kenntnissen benötigt werden. Im Alltag ist er jedoch oftmals Einzelkämpfer und es fehlt ihm der Austausch mit Gleichgesinnten. Beim 1. Bürgermeisterkongress hat sich gezeigt, wie froh die Teilnehmer darüber waren, Amtskollegen aus ganz Deutschland zu treffen, mit ihnen zu diskutieren, von deren Erfahrungen zu profitieren, um neue Ideen und Lösungsansätze für die eigene Arbeit zu finden. Diesem starken Bedürfnis nach einem echtem Dialog und der Möglichkeit zur Nutzung von Synergien wollen wir nun mit dem neuen Konzept des Kongresses Rechnung tragen.

Was ist der Ansatz des neuen Konzepts des WEKA-Bürgermeisterkongresses?
Das Netzwerken steht hier ganz stark im Vordergrund. Wir haben uns in weiten Teilen von dem klassischen Kongressablauf gelöst, in dem ein Vortrag dem nächsten folgt.
Auf diesem Kongress soll der Bürgermeister mit seinen Bedürfnissen zu Wort und Antwort kommen. Nachdem die Bandbreite vorhandenen Wissens immens ist, haben wir neue Dialog- und Kommunikations-Formate gewählt, die es ermöglichen, diese kollektive Intelligenz zur Lösungsfindung erscheinen zu lassen. Relevante Themen werden aus Erfahrungen und Sichtweisen heraus betrachtet, so werden erfolgsversprechende Ansätze, aber auch Irrtümer, schnell deutlich. Vorhandenes Wissen kann für kreative Lösungen genutzt werden. Im Fokus stehen daher persönliche Beiträge, die die Bürgermeister im Rahmen zweier neuartiger Workshop-Methoden, „World-Café“ und „Open Space“, aktiv einbringen können.

Wie ist der Ablauf des zweitägigen Kongresses?
Der erste Vormittag verläuft nach „klassischen“ Gesichtspunkten und beginnt mit einem Grußwort des 2. Bürgermeisters der Stadt Würzburg, Dr. Adolf Bauer. Als Redner konnten wir den stellvertretenden Vorsitzenden im Landesvorstand der MIT Baden-Württemberg Oswald Metzger sowie den Leiter des Bereichs Presse und Kommunikation des Deutschen Bundestages Dr. Guido Heinen gewinnen. Sie referieren zur Stadtentwicklung im Lichte des demografischen Wandels und zur Öffentlichkeits-, Presse- und Medienarbeit von Bürgermeistern.
Am Nachmittag und am zweiten Tag des Kongresses kommen die beiden Workshop-Methoden „World Cafe“ und „Open Space“ zum Einsatz, d.h. es finden, unter der Leitung des erfahrenen Moderators und Facilitators Axel Flinker, ein Austausch, Diskussionen und das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen zu brennenden Fragen unter Nutzung des kreativen Potentials der Teilnehmer statt. Die demografische Entwicklung und leere Stadt- und Gemeindekassen stellen viele Bürgermeister vor schwierige Aufgaben. Dies sind daher zwei der Themen der Workshops. Des Weiteren wird beispielsweise das Thema Chancen und Risiken der interkommunalen Zusammenarbeit gemeinsam bearbeitet. Spannend ist, dass die Teilnehmer zudem eigene aktuelle und dringende Themen zur Diskussion bringen können und somit für sich ganz konkrete Lösungsansätze für bestehende Problematiken erhalten.

Wie wichtig ist bei dem Konzept die Auswahl des Veranstaltungsortes und des Rahmenprogrammes?
Sehr wichtig. Die Festung Marienberg hat sich bereits im vergangenen Jahr als ideales Ambiente für anregende Diskussionen in stilvoller Umgebung bewährt. Und auch das gemeinsame Abendessen im Rahmen einer Schifffahrt auf dem Main eignet sich hervorragend zum gegenseitigen Kennenlernen und Austauschen von Erfahrungen.

Der Bürgermeisterkongress ist eine lohnende Investition weil…?
…die Bürgermeister im Rahmen des Kongresses die spezifischen Probleme ihrer Gemeinde einbringen können und über den interaktiven Austausch mit ihren Kollegen ganz konkrete Tipps und Lösungsansätze für ihre kommunale Führungsarbeit erhalten.

Orte, Termine und Teilnehmergebühren:
Der zweitägige Kongress findet am 14./15. März 2011 in Würzburg statt. Die Teilnahme kostet 599,- Euro zzgl. MwSt. pro Person. Bis zum 15. Januar 2011 gibt es einen Frühbucherrabatt in Höhe von 50,- Euro.