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Kommentiertes Urteil
Ordnungsamt
Bestat­tung eines Ver­s­torbe­nen ohne Angehö­rige

Bestattung eines Verstorbenen ohne Angehörige

Sachverhalt

V. hat seit dem Ableben seiner Frau jeglichen Kontakt mit der Außenwelt abgebrochen. Bei heißem Sommerwetter erleidet er beim Endspiel des ConFeld-Cup einen Schlaganfall und wird mit dem Notarztwagen in die Kreisklinik in der Stadt S. eingeliefert. Zwei Tage später verstirbt er in der Klinik. Die Mitarbeiter der Klinik können keine Angehörigen ermitteln. Die Leiche von V. wird daher zunächst in die Leichenhalle des Krankenhauses verbracht.

Nachdem auch zwei Tage nach dem Tod niemand gefunden wird, der sich bereit erklärt, für die Bestattung von V. zu sorgen, fragt die Krankenhausleitung bei der Stadt S. an, ob bekannt sei, dass V. Angehörige habe und wie weiter mit der Leiche zu verfahren sei, da die gesetzliche Bestattungsfrist bald ablaufe.

Der zuständige Sachbearbeiter stellt seinerseits Ermittlungen darüber an, ob V. Angehörige habe. Dabei stellt sich heraus, dass V. keinerlei Angehörige hat und bei seinem Tod nahezu völlig mittellos war.

Fallfragen

  1. Wer ist zur Bestattung von V. verpflichtet und welche Maßnahmen sind zulässig?
  2. Wie ist der Fall zu beurteilen, wenn später aber der Angehörige A. auftaucht, der mit V. seit 20 Jahren keinen Kontakt hatte und sich mit ihm auch nie verstanden hat? Da V. mittellos verstorben ist, schlägt A. die Erbschaft aus.

Die Antwort auf diese Fragen und Hinweise auf die entsprechenden Gerichtsurteile finden Sie in diesem Download.

Datum:
06.07.2016
Format:
.pdf Datei
Größe:
113 KB

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