News | Infrastruktur 12.08.2015

Wichtigen Knotenpunkt geschaffen

Für die Bürger von Püttlingen im Saarland gibt es nun einen zentralen Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr. Der neu geschaffene Omnibusbahnhof im Stadtzentrum bündelt verschiedene ÖPNV-Haltestellen und schafft einen wichtigen Knotenpunkt zwischen Schiene und Straße.

Rotes Rathaus Berlin

ÖPNV für alle: Püttlingen im Saarland hat nun zentralen Busbahnhof

Jürgen Barke, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, der gemeinsam mit dem saarländischen Innenminister Klaus Bouillon den Omnibusbahnhof eröffnete, zeigte sich mit der Umsetzung des Bauvorhabens mehr als zufrieden: „Mit dem Omnibusbahnhof konnten wir verschiedene ÖPNV-Haltestellen zentral bündeln und so einen wichtigen Knotenpunkt zwischen Schiene und Straße schaffen. Püttlingen ist ein gutes Beispiel dafür, wie man den ÖPNV für die Bürgerinnen und Bürger attraktiver gestalten kann. Wir müssen den Zugang zum ÖPNV erleichtern. Bus- und Bahnfahren entlastet die saarländischen Straßen und unsere Umwelt, gleichzeitig ist es eine gute Gelegenheit, den Geldbeutel zu schonen und vielleicht auch mal wieder ins Gespräch zu kommen.“

Im Zuge der Baumaßnahmen waren die bisher vier verschiedenen Haltestellen zu einem zentralen Standort innerhalb der Stadtmitte zusammengefasst worden. Dabei wurde auch die ehemalige Bahntrasse Lebach-Völklingen eingebunden Der Omnibusbahnhof wurde barrierefrei ausgebaut. „Gerade für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ist der ÖPNV wichtig, um am öffentlichen Leben teilnehmen und größere Distanzen trotz körperlicher Einschränkungen überwinden zu können“, so Innenminister Bouillon. Der barrierefreie Zugang zu Verkehrshaltepunkten sichere die Selbständigkeit von älteren Personen und Menschen mit Handicap. Barrierefreiheit stelle deshalb ein wichtiges Qualitätsmerkmal des ÖPNV dar.

Insgesamt kostete die Baumaßnahme rund 1,4 Millionen Euro. Davon übernimmt das Land die Summe von etwa 1,1 Millionen Euro.

Autor: Wolfram Markus (Wolfam Markus ist Herausgeber des WEKA-Handbuchs "Kommunalpolitik")