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23.09.2015

Lehrernachwuchs: Neues Instrument der Nachwuchsgewinnung

Sachsen geht neue Wege, um mehr Lehrernachwuchs für ländliche Regionen zu gewinnen. Ab sofort können sich Lehramtsstudierende für das „Sachsenstipendium“ bewerben. Die Studierenden erhalten 300 Euro monatlich, wenn sie sich verpflichten, später in ländlichen Regionen zu arbeiten

Digitale Landesbibliothek© Terroa /​​ iStock /​​ Thinkstock

Zuschuss zum Studium: Sachsen will Lehrernachwuchs auf das Land locken

„Es gibt kein mangelndes Interesse am Lehrerberuf. Aber es gibt eine mangelnde Bereitschaft, in ländlichen Regionen als Lehrerin oder Lehrer tätig zu sein“, begründete die sächsische Kultusministerin Brunhild Kurth am Dienstag dieser Woche (22. September 2015) in Dresden die Initiative. Für das Sachsenstipendium stellt der Freistaat in diesem und im nächsten Jahr insgesamt 600.000 Euro bereit.

Mit dem neuen Instrument zur Gewinnung von Lehrernachwuchs betritt Sachsen Neuland. „In keinem anderen Bundesland wird ein entsprechendes Stipendienprogramm für angehende Lehrerinnen und Lehrer angeboten“, sagte die Kultusministerin. Mit dem „Sachsenstipendium“ sollen Lehramtsstudierende schon während des Studiums an ländliche Region gebunden und auf ihre spätere Tätigkeit in einer Bedarfsregion vorbereitet werden.

Die Stipendiaten verpflichten sich vertraglich dazu, nach ihrem erfolgreichen Studienabschluss als Lehrerin in einer Bedarfsregion zu arbeiten.

Autor: Wolfram Markus (Wolfam Markus ist Herausgeber des WEKA-Handbuchs "Kommunalpolitik". )

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