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16.07.2015

In die Wellen auch bei Regen und Kälte

Kommunen, für die Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, brauchen Schlechtwetter-Angebote für ihre Gäste. Die Ostseegemeinde Grömitz in Schleswig-Holstein hat mit ihrem modernisierten Freizeitbad „Grömitzer Welle“ nun ein solches. Rund 15 Millionen Euro wurden investiert.

Das Münchner Rathaus© juergen2008 /​ iStock /​ Thinkstock

Ostseebad Grömitz kann nun attraktives Schlechtwetter-Angebot vorweisen

Nach fast zweijährigen Modernisierungsarbeiten ist jetzt im schleswig-holsteinischen Grömitz (Kreis Ostholstein) offiziell das Erlebnisbad „Grömitzer Welle“ eingeweiht worden. Nach der „Schönheitskur“ präsentiert sich die Anlage seit Anfang Juli in komplett neuem Gewand und erfüllt mit zeitgemäßer Ausstattung und Technik die gestiegenen Ansprüche der Urlaubsgäste.

Die Modernisierungsmaßnahmen umfassten neben baulichen Instandsetzungen und gestalterischen Veränderungen den Umbau der Dusch- und Umkleidebereiche sowie neues Mobiliar, ein ansprechendes Lichtkonzept und die Einrichtung einer attraktiven Saunalandschaft mit Panoramablick auf die Ostsee samt Außenbad. Eine wichtige Rolle spielten auch Aspekte der Barrierefreiheit und die energetische Optimierung des Bades.

Die Gemeinde ist mit ihrem „neuen“ Erlebnisbad nun auch gut für die Nebensaison aufgestellt, zumal wenn man die Kombination von „Grömitzer Welle“ und den in der Nachbarschaft gelegenen Hotels sieht. „Wetterfeste Anlagen an der Wasserkante, die ganzjährig ein Stranderlebnis ermöglichen, werden bei der Gästeansprache zunehmend wichtiger““, sagte Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele, hochrangiger Gast bei der offiziellen Wiederinbetriebnahme der Anlage. Das Land unterstützte das rund 15 Millionen Euro teure Modernisierungsprojekt mit 3,5 Millionen Euro aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft.

Autor: Wolfram Markus (Wolfam Markus ist Herausgeber des WEKA-Handbuchs "Kommunalpolitik")

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