Fachbeitrag | Beitrag aus „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“ 16.03.2016

Wärmedämmung von Rohrleitungen nach EnEV

Der Wärmedämmung von Rohrleitungen, insbesondere der Wärmedämmung von Trinkwasserleitungen, kommt eine erhebliche Bedeutung zu.

Die Energieverluste der Warmwasserzirkulation lassen sich leicht überschlägig berechnen, indem die Warmwassertemperaturen am Zirkulationseingang des Warmwasserbereiters abgenommen werden und dann anhand der Leistungsdaten der Zirkulationspumpe die Wassermenge im Zirkulationskreislauf abgeschätzt wird. Die Ergebnisse dieser Messungen sind erschreckend: Im Bestandsbau, insbesondere in Großanlagen älterer Baujahre, sind Verlustmessungen von 30–55 % des gesamten Energieeinsatzes für das Gebäude üblich.

Durch Nachrüsten der Wärmedämmung von Rohrleitungen nach EnEV kann in Bestandsbauten häufig deutlich mehr Energie eingespart werden als z.B. durch Fenstertausch oder Gebäudeteildämmung. Die Amortisationszeiten dieser Maßnahmen sind deutlich kürzer als die Amortisation durch Gebäudedämmung.

Da die EnEV-Anforderungen an die Rohrdämmung sehr komplex sind, empfehle ich z.B. die Seite des Fachverbands Schaumstoffe: www.fsk-vsv.de/uploads/media/Fragen_und_Antworten_zu_EnEV_2009.pdf.

Hinweis für die Trinkwasserleitungen, Warmwasser und Zirkulation: Immer wenn Kaltwasserleitungen in Schächten zusammen mit wärmeführenden Rohren verlegt werden, sind auch 100 % Dämmung vorgeschrieben.

Es ist nicht geregelt, dass Rohrleitungen im Bestandsbau nachgerüstet werden müssen, es sei denn, es wurde beim Bau gegen bestehende Vorschriften verstoßen. Bei der Wartung sollte …

Autor: Wulfestieg

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