Fachbeitrag | Beitrag aus „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“
16.03.2016

Technisches Leistungssoll

1. Umfang der Leistung definieren

Für den Auftragnehmer ist es unerlässlich, das Leistungssoll (d.h. die geschuldeten Wartungsarbeiten) im Bauvertrag möglichst exakt zu definieren. Zur Vermeidung späterer Streitigkeiten sollte die genaue Definition unbedingt schriftlich erfolgen.

Wenn Sie bei Festlegung des Leistungsumfangs Fehler machen, lässt sich dies nachträglich häufig nicht mehr korrigieren. Soll sich der Wartungsvertrag z.B. nur auf einen Teil einer Anlage beziehen, dann muss das aus dem Vertrag klar hervorgehen. Keinesfalls dürfen Sie dann die Anlage ohne Beschränkung in den Vertrag aufnehmen. Es muss unzweifelhaft deutlich werden, dass sich die Wartung gerade nicht auf die gesamte Anlage, sondern nur auf einen Teil davon bezieht.

Das Gleiche gilt, wenn keine umfassende Wartung, sondern nur bestimmte Teilleistungen (etwa das Nachfüllen von Verbrauchsstoffen) erbracht werden sollen.

2. Regelungsbedürftige Fragen

Zu regeln sind dabei folgende Punkte:

  • Auf welche konkrete Anlage bezieht sich der Wartungsvertrag (Standort der Anlage)?

  • Wird die gesamte Anlage gewartet oder nur Teile hiervon?

  • Welche konkreten Wartungsmaßnahmen werden ausgeführt (nachstellen, schmieren usw.)?

  • Sind bestimmte Anlagenteile von der Wartung ausgeschlossen?

  • In welchen Intervallen wird die Wartung durchgeführt (vierteljährlich, jährlich)?

    Hinweis für die Praxis

    Verwenden Sie den zum Produkt „HKL-Anlage sicher warten und effizient inspizieren“ gehörigen Wartungsvertrag in seiner Lang- oder Kurzform. …

Autor: Markus Fiedler (Rechtsanwalt)

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