Fachbeitrag | Beitrag aus „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“
16.03.2016

Sauerstoffdiffusion in Fußbodenheizungen

5197_HKL-Anlagen

Bei Fußbodenschläuchen aus Kunststoff besteht bis ca. 1990 die Problematik, dass diese Rohre nicht diffusionsdicht sind. Welche Rohre betroffen sind, kann nur anhand der Typenbezeichnung auf den Rohren bei den Herstellern erfragt werden. Erfahrungsgemäß sind diese Auskünfte häufig nicht korrekt.

Was ist die Sauerstoffdiffusion?

Durch die Wandung von Kunststoffrohren älterer Bauart dringen Sauerstoffmoleküle in das Heizungswasser. Sauerstoffhaltiges Wasser ist aggressiv und erzeugt Verrostungen an Stahl- oder Gussteilen in Heizungsanlagen (nähere Erklärung im BDH-Informationsblatt „Korrosionsschäden durch Sauerstoff im Heizungswasser – Sauerstoffkorrosion“, 4. Aufl., August 2004).

Welche Auswirkungen hat der Sauerstoffeintrag in Heizungsanlagen?

Die Auswirkungen sind vielfältig und reichen von geringfügiger Verschlammung in den Heizkesseln (laute Knackgeräusche) über verstopfte Fußbodenschläuche bis zur Zerstörung von Heizkörpern und -kesseln.

Der Schlamm entsteht durch den Angriff des sauerstoffhaltigen Wassers an nicht korrosionsgeschützten Teilen wie Heizkörper, Stahlrohre und Gusskessel. Der Schlamm setzt sich in der gesamten Anlage ab.

Welche Abhilfe ist möglich?

Trennen der Heizungswasserinhalte mit einer Systemtrennung. Das heißt, es bestehen in einer Heizungsanlage zwei getrennte Wassersysteme mit den entsprechenden Sicherheitseinrichtungen, wie Ausdehnungsgefäß, Sicherheitsventil, Fülleinrichtung und Umwälzpumpe. Dringende Empfehlung: im Fußbodenheizkreis …

Autor: Wulfestieg  

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