Fachbeitrag | Beitrag aus „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“
16.03.2016

Rechtliche Vereinbarungen

5197_HKL-Anlagen

Es versteht sich von selbst, dass die Parteien eines Wartungsvertrags bestimmte Fragen individuell im Einzelfall vereinbaren müssen, wie etwa den Vertragsbeginn und die Laufzeit des Vertrags. Darüber hinaus müssen die Parteien Grundregeln der Zusammenarbeit vereinbaren, soweit diese insbesondere gesetzlich nicht geregelt sind.

1. Festlegungen im Einzelfall

Zu den in jedem Einzelfall zu regelnden Fragen gehören:

  • die Art und Weise der Vergütung (Abrechnungsvertrag oder Pauschalpreisvertrag)

  • die Höhe der Vergütung

  • der Beginn der Wartung

  • die Dauer bzw. Laufzeit des Wartungsvertrags

Vergütungsfragen

Im Wartungsvertrag sollte klar geregelt werden, welche Leistungen mit der Vergütung abgegolten sind. Problematisch ist dies insbesondere im Hinblick auf

  • den Einbau von Ersatz- und Verschleißteilen,

  • Instandsetzungsmaßnahmen sowie

  • die Beseitigung von Störungen.

Hinsichtlich dieser Fragen muss im Wartungsvertrag unbedingt eine ausdrückliche Regelung erfolgen. Anderenfalls wird der Kunde vermutlich davon ausgehen, dass mit der Vergütung auch der Einbau von Ersatz- und Verschleißteilen abgegolten ist, ggf. auch die Instandsetzung und die Störungsbeseitigung.

Deshalb empfiehlt es sich dringend, im Wartungsvertrag festzuhalten, dass mit der Vergütung nur der Wartungsvorgang als solcher (Nachstellen u.Ä.) vergütet wird. Es muss aber klar werden, dass der Einbau von Ersatz- und Verschleißteilen, die Instandsetzung sowie die Störungsbeseitigung gesondert zu vergüten und gerade mit der Vergütung …

Autor: Markus Fiedler 

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