Fachbeitrag | Beitrag aus „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“
16.03.2016

Prüfung der Heizkurve bei von außen gesteuerten Heizungsregelungen

Die außengesteuerte Heizungsregelung ist seit ca. 40 Jahren die wichtigste Temperaturregelung einer Heizungsanlage. Sie hat sich in den Grundfunktionen bis heute nicht verändert. Sie besteht aus einem Zentralgerät, in dem die ankommenden Daten des Außenfühlers und des Vorlauffühlers/Kesselfühlers in die Temperaturanforderung des Heizkessels/Regelventils umgesetzt wird.

Beispiel 1: Anlagenauslegung 90/70 (bis ca. 1990 die Standardauslegung)

  • außen: 5 °C

  • Vorlauf: 40 °C

  • Es muss der Befehl des Zentralgeräts lauten: „mehr Wärme“; Kessel anschalten oder Regelventil auffahren bis ca. 53 °C.

Beispiel 2:

  • außen: 15 °C

  • Vorlauf: 60 °C

  • Es muss der Befehl des Zentralgeräts lauten: „weniger Wärme“; Kessel ausschalten oder Regelventil zufahren bis ca. 40 °C.

Bei der Wartung muss die Heizkurve geprüft werden. In jeder Bedienungs- und Wartungsanleitung ist beschrieben, welche Reglereinstellung erforderlich ist. Ein einfaches Verstellen nach „Bauchgefühl“ ist die schlechteste Lösung. Wenn die Verstellfunktionen dem Wartungsmonteur nicht bekannt sind, ist unbedingt ein Einstellen nach Anleitung erforderlich.

Diese Regelungseinstellung beeinflusst den Energieverbrauch und die Wohnbehaglichkeit erheblich:

  • Behaglichkeit: Sehr warme Heizkörper (55 °C oder mehr) erzeugen durch Konvektion eine erhebliche Luftbewegung im Raum; Luftbewegungen sind Ursache für kalte Füße, Zuggefühl usw.

  • Zu hohe Heizkörpertemperaturen verursachen in Heizkesseln erhebliche Stillstandsverluste,

Autor: Wulfestieg

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