Fachbeitrag | Beitrag aus „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“
17.10.2016

Leistungspflicht und Erfolgshaftung

5197_HKL-Anlagen

Mit dem Abschluss eines Wartungsvertrags verpflichtet sich der Auftragnehmer

  • zur Durchführung der vertraglich vereinbarten Wartungshandlungen

  • innerhalb der einschlägigen Wartungsintervalle

  • und zur Erreichung des Wartungszwecks (sog. Erfolg).

1. Wartungshandlungen und Wartungserfolg

Den Parteien eines Wartungsvertrags ist dringend zu empfehlen, die geschuldeten Wartungshandlungen in einem Leistungsverzeichnis zu definieren. Aus diesem sollte sich ergeben,

  • welche Anlagenteile

  • in welchem Intervall

  • auf welche Weise

gewartet werden.

Fehlt eine solche exakte Definition, so droht Unklarheit über die geschuldeten Wartungsleistungen und damit Streit. Zwar mag der Auftragnehmer dann die „übliche“ oder die „technisch erforderliche“ Wartung verlangen können, was darunter genau zu verstehen ist, bleibt dann aber unklar.

2. Unvollständiges oder fehlerhaftes Leistungsverzeichnis

Solange das Leistungsverzeichnis sämtliche notwendigen Wartungshandlungen (in den korrekten Intervallen) enthält, stellen sich keine Probleme. Fraglich ist jedoch, was gilt, wenn das Leistungsverzeichnis nicht sämtliche notwendigen bzw. nicht die richtigen Wartungshandlungen enthält.

Beispiele

  • Nach Herstellervorgaben muss eine Anlage jährlich gewartet werden. Im Wartungsvertrag ist ein zweijähriges Wartungsintervall vorgesehen.

  • Im Leistungsverzeichnis ist das Reinigen der Brennerkomponenten nicht ausdrücklich genannt. Dieses ist für die dauerhafte Funktion der Heizung aber notwendig.

In einem solchen Fall …

Autor: Fiedler  

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“. Sie können den vollständigen Text nachlesen, indem Sie das Produkt „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“ bestellen und 14 Tage lang kostenlos testen.

Produkte und Veranstaltungen

Produktempfehlungen