Fachbeitrag | Beitrag aus „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“
16.03.2016

Hydraulischer Abgleich in Großanlagen, in Wohnanlagen mit mehreren Heizkreisen

5197_HKL-Anlagen

Der hydraulische Abgleich in Heizungsanlagen ist eine der Heizleistung entsprechende Wasserverteilung in der Heizungsanlage. 

95 % aller Heizungsanlagen sind Pumpen-Warmwasserheizungen. In Pumpen-Warmwasserheizungen ist Wasser der Wärmeträger. Wasser wird durch die Heizungspumpe vom Heizkessel zu den Heizkörpern befördert. Im Heizkörper wird die Wärme des Wassers an den Raum abgegeben und kühlt also im Heizkörper ab. Das bedeutet, ein korrekt funktionierender Heizkörper ist oben deutlich wärmer als unten (die sogenannte Auslegungstemperatur).

Die Wasserbeförderung durch die Umwälzpumpe und die Wasserverteilung in einer Heizungsanlage ist die Heizungshydraulik.

Das Wasser sucht sich bei der Beförderung durch die Pumpe den Weg des geringsten Widerstands, also den kürzesten Weg. Die Heizkörper, die sich nahe der Pumpe befinden, werden mit einem Vielfachen der Wassermenge durchströmt, die gebraucht wird, um den Raum zu beheizen (Wärmeträger Wasser). Diese Heizkörper rauschen oder pfeifen häufig und sind von oben nach unten gleichmäßig warm; nicht wie gewollt oben warm und unten kälter. Die Abrechnung ist bei Ablesungen über Heizkörper-Wärmemengenzähler nicht mehr korrekt.

Die Heizungspumpe in der Hydraulik

Eine Heizungspumpe hat zwei Funktionen: Sie erzeugt Druck, um Wasser zu bewegen, und sie fördert – je nach eingestelltem Druck und der Pumpenleistung (Pumpentyp) – eine bestimmte Wassermenge.

Beispiel für große Gebäude

eingesetzte Pumpe: eine Grundfos Magna 30-100 n, …

Autor: Wulfestieg  

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“. Sie können den vollständigen Text nachlesen, indem Sie das Produkt „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“ bestellen und 14 Tage lang kostenlos testen.

Produkte und Veranstaltungen

Produktempfehlungen