17.10.2016

Hydraulischer Abgleich, geeignete Ventile

Bei vielen Installateuren bestehen Unsicherheiten, welche Materialien für den hydraulischen Abgleich verwendet werden können.

Ziel des hydraulischen Abgleichs ist es, die zur ausreichenden Beheizung erforderliche Wassermenge, also die Wassermenge, die durch ein Berechnungsprogramm errechnet wurde, durch den Heizkörper fließen zu lassen.

Nachfolgend die vorhandenen Möglichkeiten, die Wassermengen an Heizkörpern einzustellen:

Voreinstellbares Heizkörperventil

Die meistgenutzte Möglichkeit ist die Nutzung eines voreinstellbaren Heizkörperventils. Die Voreinstellung muss auf die vom Berechnungsprogramm errechnete Zahl gestellt werden. Damit wird die Wassermenge auf die berechnete Literzahl eingestellt.

Voraussetzung ist die exakte Umwälzpumpeneinstellung. Wird der Pumpendruck auf mehr als 150 mbar oder 1,5 m eingestellt, drohen erhebliche Fließgeräusche. Eine Rohrnetzberechnung ist nicht sinnvoll und nicht erforderlich.

Installateure fürchten zu Recht, dass sie nach dem Einbau von voreinstellbaren Ventilen Kundenklagen über Geräusche bekommen. Ursache ist die in den meisten Fällen viel zu hohe Pumpeneinstellung. Ein weiteres Problem besteht darin, dass bei Brennwertgeräten mit interner Pumpe der Pumpendruck bei den meisten Geräten nicht auf den für den hydraulischen Abgleich geeigneten, konstanten Pumpendruck eingestellt werden kann. Bei diesen Geräten empfiehlt sich ein Differenzdruckregler hinter dem Brennwertgerät. Häufig werden auch wassermengenangepasste Pumpeneinstellungen …

Autor: Wulfestieg

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