16.03.2016

Heizungsnachfüllen nach DIN EN 1717

Das Nachfüllen von Heizungsanlagen erfolgt in 90 % aller Fälle durch einen sogenannten Füllschlauch. In 70 % aller Anlagen verbleibt der Füllschlauch an dem Trinkwasserhahn und an einem Entleerungshahn der Heizungsanlage, um das spätere Nachfüllen zu erleichtern.

Der Verbleib des Füllschlauchs ist in allen Heizungsanlagen nach Trinkwasserverordnung verboten.

Es besteht die Gefahr, dass in Einzelfällen ein Zurückströmen des Heizungswassers in die Trinkwasserleitung erfolgt. Das kann erhebliche Folgen auch für das Wartungsunternehmen nach sich ziehen. Noch häufiger besteht die Gefahr, dass der Füllschlauch undicht wird, Anschlüsse undicht werden und ganze Keller unter Wasser gesetzt werden.

Nach jedem Nachfüllen der Heizung muss der Wasserschlauch an einer Seite abgeschraubt werden; das sollte der Kundendienstmonteur nach einer Wartung auf jeden Fall machen, um nicht bei Schäden die Schuld zu haben und damit den Schadensersatz leisten zu müssen.

Viele Kunden sind daran gewöhnt, dass der Schlauch angeschlossen ist und es fehlt häufig die Einsicht, dass der Kundendienst den Schlauch an einer …

Autor: Wulfestieg

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