Fachbeitrag | Beitrag aus „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“ 16.03.2016

Heizungsanlagen im Neubau – Voraussetzungen einer erfolgreichen Installation

Zu den Voraussetzungen einer erfolgreichen Installation einer Heizungsanlage im Neubau gehören:

  1. eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831. Die vereinfachte Berechnung ist seit 2009 nicht mehr zulässig. (Die einschlägigen Berechnungsprogramme verzichten auf die vereinfachte Berechnung.) Die Heizlastberechnung kann als Grundlage für den hydraulischen Abgleich genutzt werden.

  2. eine Rohrnetzberechnung der Heizungsleitungen zur Dimensionierung der Heizungsrohre

  3. eine Heizkörperauslegung nach DIN EN 442

  4. eine Berechnung des hydraulischen Abgleichs (Die Optimus-Studie stellt eine hervorragende Grundlage dar.)

Da ein Kunde, der eine Heizung bestellt, nur selten fachkundig ist, muss er davon ausgehen, dass die bestellte Heizungsanlage den Vorschriften entsprechend, also mit den genannten Berechnungen, ausgeführt wird. Weist der Installateur nicht auf die notwendigen Vorleistungen hin, hat er selbst dafür zu sorgen, dass er eine normgerecht geplante Heizungsanlage installieren kann. Deshalb sollten in einem Angebot immer auch die Berechnungen aufgeführt werden. Sollte ein Fachplaner eingeschaltet sein, so hat der Installateur die Berechnungen zu prüfen.

Liegen diese Berechnungen nicht vor, kann jeder Installationsfirma nur geraten werden, die Installationen nicht durchzuführen. Ohne diese Berechnungen wird eine Heizung weitgehend nach Bauchgefühl installiert. Damit macht sich der Installateur angreifbar; es kann sogar strafbar sein. Der Endkunde hat ein Recht auf eine den Vorschriften …

Autor: Wulfestieg

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