Fachbeitrag | Beitrag aus „HKL-Anlagen sicher warten und effizient inspizieren“ 11.04.2016

Grundlagen der aktualisierten DIN 1946 Teil 6

Die Bauordnungen der Länder fordern eine ausreichende Lüftung der Wohnungen. Bestandteile der Lüftung können sein:

  • freie Lüftung (durch Fenster, Schächte oder „Fensterfalzlüfter“)

  • Undichtigkeiten der Gebäudehülle, insbesondere der Fenster

  • ventilatorgestützte Lüftung (möglichst mit Wärmerückgewinnung)

Durch die Baukultur hierzulande sollen die Lüftungsanforderungen bei den meisten Neubau- und Sanierungsprojekten bis heute meist durch manuell zu öffnende Fenster der Wohn- und Aufenthaltsräume erfüllt sein – so der Wunsch oder die Vorstellung noch vieler Bauherren und Bauträger.

Hohe Luftdichtheit der Gebäudehülle

Auf der anderen Seite nahm die Luftdichtheit der Gebäudehülle in den letzten Jahren sowohl bei Neubauten als auch bei modernisierten Gebäuden stark zu. Gründe sind normative Vorgaben, der Bautenschutz und nicht zuletzt Anforderungen an die Energieeinsparung. Dadurch reduzierte sich der „natürliche“ Luftwechsel durch die Undichtigkeiten so weit, dass in der Regel die neu eingeführte Lüftungsstufe zum Feuchteschutz nach DIN 1946-6 nicht eingehalten werden kann.

Schadensfälle in modernisierten Gebäuden

Sich häufende Schadensfälle, speziell in modernisierten Gebäuden, in denen Fenster ausgetauscht worden sind, erforderten eine geregelte Überprüfung der Lüftungssituation im Kontext der dichten Gebäudehülle.

Notwendigkeit von Lüftungskonzepten

Aufgrund der Entwicklung der Bautechnik wurde es aus Gründen der Gesundheitsfürsorge und der Schadensabwehr notwendig, die Ermittlung der …

Autor: Martin Kusic

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