22.11.2016

Erläuterung – Vergütungsanspruch in üblicher Höhe, § 632 Abs. 2 BGB

Haben die Parteien vor Vertragsschluss keine Vereinbarung über die Vergütung des Auftragnehmers getroffen, gilt Folgendes: Ist die Herstellung des Werks den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten, dann hat der Auftragnehmer jedenfalls dem Grunde nach Anspruch auf Vergütung. Bei Bauleistungen wird diese Voraussetzung stets zu bejahen sein. Sie werden üblicherweise ausschließlich entgeltlich erbracht. Damit ist allerdings noch keine Aussage über die Vergütungshöhe getroffen. Für diesen Fall bestimmt § 632 Abs. 2 BGB, dass die Vergütung in üblicher Höhe geschuldet ist. Üblich ist die Vergütung, die zur Zeit des Vertragsschlusses für nach Art, Güte und Umfang gleiche Leistungen nach allgemeiner Auffassung am Ort der Werkleistung gewährt zu werden …

Autor: Brügmann

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