Fachbeitrag | Beitrag aus „VOB-Musterbriefe und -verträge für Handwerker und Bauunternehmer – neu nach VOB 2016“
30.03.2016

Erläuterung – Prüfung der Mängelrüge ohne Anerkenntnis

VOB-Musterbriefe und –vertraege für Handwerker und Bauunternehmer

Erhält ein Auftragnehmer eine Mängelrüge seines Auftraggebers, so ist die Frage, wie der Auftragnehmer hierauf reagiert, keineswegs ohne rechtliche Bedeutung. Wenn der Auftragnehmer sich ernsthaft um die Mängelbeseitigung bemüht oder den Mangel sogar beseitigt, kann in diesem Verhalten ein die Verjährung unterbrechendes Anerkenntnis liegen (§ 208 BGB). Voraussetzung für ein Anerkenntnis ist nicht etwa eine entsprechende ausdrückliche rechtsgeschäftliche Anerkenntniserklärung. Ein tatsächliches Verhalten reicht aus, soweit dies den Schluss zulässt, dass sich der Schuldner – hier Auftragnehmer – des Bestehens des gegen ihn erhobenen Anspruchs bewusst ist. Ein Anerkenntnis liegt vor, wenn die Bemühungen des Auftragnehmers um Feststellung und/oder Beseitigung von Mängeln aus der Sicht eines unbekannten Dritten keinesfalls mehr als …

Autor: Brügmann  

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