22.11.2016

Erläuterung – Abrechnung eines beendeten Pauschalvertrags; nahezu vollständig Ausführung

Zur Abrechnung eines vorzeitig beendeten Pauschalvertrags hat der Auftragnehmer die erbrachten Leistungen darzulegen und von dem nicht ausgeführten Teil abzugrenzen. Eine solche Abgrenzung ist nicht erforderlich, wenn im Zeitpunkt der Kündigung nur noch geringfügige Restleistungen offen sind. In diesem Fall genügt eine Bewertung der nicht erbrachten Leistungen und deren Abzug vom Gesamtpreis. Das OLG München (06.12.2011, IBR 2012, 78) hält eine gewerkebezogene Aufstellung für ausreichend, in welcher der Gesamtpauschalpreis in Einzelgewerke zerlegt wird und diese wiederum mit Pauschalen bewertet werden, die in der Gesamtsumme den vereinbarten Pauschalpreis ergeben. Wenn eine vom Auftragnehmer erstellte Schlussrechnung diesen Grundsätzen entspricht, darf sie nicht mangels Prüffähigkeit zurückgewiesen werden. Ob dann …

Autor: Brügmann

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „BGB- und VOB-Musterbriefe/-verträge für Handwerker und Bauunternehmer –“. Sie können den vollständigen Text nachlesen, indem Sie das Produkt „BGB- und VOB-Musterbriefe/-verträge für Handwerker und Bauunternehmer –“ bestellen und 14 Tage lang kostenlos testen.